Ereignis W3_Eta_002442 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Bad Driburg am 31. Mai 2003

Zwischen dem 31. Mai 2003 um 12:50 Uhr und dem 31. Mai 2003 um 15:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Bad Driburg dokumentiert. Innerhalb von 3 Stunden fielen maximal 81,5 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 43,17 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 9 (extremer Starkregen) und umfasste rund 155,2 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei weit über 100 Jahren (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre).

Kreis Höxter, Nordrhein-Westfalen · Beginn 31. Mai 2003 um 12:50 Uhr (MESZ) · Ende 31. Mai 2003 um 15:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

81,5 mm

Niederschlag maximal

Mittel 43,17 mm

3 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 9

extremer Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 4

155,2 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

>> 100 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Bad Driburg

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.7173° N, 9.0284° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Bad Driburg) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
31.05.2003 12:50 Uhr MESZ
Ende
31.05.2003 15:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
3 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_002442
Ereignis-ID
2.442
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Bad Driburg
Landkreis am Maximum
Kreis Höxter
Bundesland am Maximum
Nordrhein-Westfalen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
05762004
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
373
Rasterzeile (y)
633
Ostwert (projiziert)
-69.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.125.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
155,2 km²
Rasterzellen
169
Rasterzellen in Deutschland
169
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
81,5 mm
Mittlerer Niederschlag
43,17 mm
Extremität (Eta)
12,71
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
weit über 100 Jahre (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre)
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 23 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
weit über 100 Jahre (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre)
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 54 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
9
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
4
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
10
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
5
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Nordwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (NWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
30
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Nordwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (NWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
30
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
3,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
1,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
3,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
4,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
9,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
5,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
8,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
10,5 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
21.556
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
138,9 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
19.996
Bevölkerungsdichte (Zone)
128,8 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
1.305
Siedlungsgrad der Zone
2,7 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
77,3 %
Versiegelungsgrad der Zone
2,8 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
1,4 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Laubwälder (311)
Höhe der Maximumszelle
250,5 m
Tiefster Punkt der Zone
132 m
Mittlere Höhe der Zone
248,4 m
Höchster Punkt der Zone
433 m
Geländeposition der Maximumszelle
-4 m
Geländeposition (Minimum)
-61,8 m
Geländeposition (Mittel)
0,1 m
Geländeposition (Maximum)
90,8 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.