Starkregen-Monitor · Daten & Methodik

Woher die Ereignisse kommen – und wo ihre Aussage endet

Der Starkregen-Monitor zeigt keine eigenen Messungen, sondern den amtlichen Ereigniskatalog CatRaRE des Deutschen Wetterdienstes in eigener Aufbereitung. Diese Seite erklärt, wie der Katalog entsteht, was seine Kennwerte bedeuten, wie starkregen.de die Daten verarbeitet und unter welcher Lizenz sie weiterverwendet werden dürfen.

Aktives Release: W3 Eta v2026.01 · 29.249 Ereignisse (2001–2025), davon 28.338 mit Maximum in Deutschland · DWD-Dateien abgerufen am 02.09.2026 16:04 · aktiviert am 02.09.2026

Der Katalog

CatRaRE (Catalogue of Radar-based heavy Rainfall Events) wird vom DWD jährlich aus der Radarklimatologie RADKLIM-RW abgeleitet – stündlichen, radarbasierten und an Bodenstationen angeeichten Niederschlagsfeldern auf einem 1-km-Raster ab dem 1. Januar 2001. Für elf Dauerstufen (1, 2, 3, 4, 6, 9, 12, 18, 24, 48, 72 Stunden) prüft das Verfahren jede Rasterzelle gegen eine Starkregenschwelle, fasst zusammenhängende Zellen zu Niederschlagsobjekten zusammen und wählt aus zeitlich und räumlich überlappenden Objekten dasjenige aus, das das Ereignis in seiner extremsten Ausprägung beschreibt. So entsteht je Ereignis genau ein Datensatz mit Beginn, Ende, Dauerstufe, Fläche und Kennwerten.

Variante W3 Eta (im Monitor): Schwelle sind die dauerstufenabhängigen Unwetter-Warnkriterien des DWD (Warnstufe 3); die Auswahl des maßgeblichen Objekts erfolgt nach der Extremität Eta, die Wiederkehrzeit und Fläche verbindet. Variante T5 Eta: Schwelle ist die Überschreitung der statistisch 5-jährlichen Niederschlagshöhe. Beide Varianten enthalten unterschiedliche Ereignismengen und werden auf starkregen.de nie vermischt; Ortsseiten, Kreis- und Landesseiten und dieser Monitor beziehen sich seit dem 02.09.2026 einheitlich auf W3 Eta.

Eine Mindestfläche (9 km² bis 3 Stunden Dauerstufe, sonst das Dreifache der Dauerstufe in km²) und ein zeitlicher Mindestabstand von vier Stunden sorgen dafür, dass der Katalog nur eigenständige Ereignisse führt. Kleine, sehr lokale Zellen unterhalb der Mindestfläche fehlen deshalb bewusst.

Was die Kennwerte bedeuten

Dauerstufe

Nicht die Gesamtdauer des Regens, sondern das Bewertungsfenster (1 bis 72 Stunden), in dem das Ereignis seine stärkste Ausprägung erreichte. Ein 9-Stunden-Ereignis kann Teil einer längeren Regenlage sein.

Niederschlag maximal / mittel

RRmax ist die höchste Niederschlagssumme einer Rasterzelle in der Ereigniszone, RRmean der Mittelwert aller Zellen der Zone – jeweils in der Dauerstufe.

Wiederkehrzeit

Wie selten eine solche Niederschlagssumme statistisch ist – berechnet mit KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik) und zusätzlich mit RADKLIM-Koeffizienten. „> 100“ heißt seltener als alle 100 Jahre, „>> 100“ seltener als alle 1.000 Jahre. Der Monitor führt die KOSTRA-Werte als Hauptwert.

Starkregenindex (SRI)

Zwölfstufige Skala nach Schmitt et al., die Niederschlagshöhe und Dauer über die Wiederkehrzeit einordnet: 1–2 Starkregen, 3–4 intensiver, 5–7 außergewöhnlicher, 8–12 extremer Starkregen. Maximum und Mittel beziehen sich wieder auf die Ereigniszone.

Extremität (Eta)

Verbindet die mittlere logarithmische Wiederkehrzeit mit dem effektiven Radius der Fläche. Große, seltene Ereignisse erhalten hohe Werte; das Maß dient dem DWD zur Auswahl des maßgeblichen Objekts.

Ereignisfläche und Zuordnung

Die Fläche ist flächentreu (LAEA) berechnet. Gemeinde, Kreis und Bundesland beziehen sich ausschließlich auf die Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (VG250 des BKG, Gebietsstand des Katalogs). Die Zone kann weit über diese Gemeinde hinausreichen.

Aufbereitung durch starkregen.de

  1. Discovery: Ein wöchentlicher Lauf prüft das DWD-Open-Data-Verzeichnis auf neue Katalogversionen. Versionen werden nicht fest hinterlegt.
  2. Download & Prüfsummen: CSV (alle Fachfelder) und FileGDB (RRmax-Punkte, Ereigniszonen) werden mit ETag, Last-Modified und SHA-256 versioniert abgelegt – aktuell CSV c0272093d0bf5089…, GDB e23c00423e8bcec8….
  3. Geodaten: Die Geometrien werden mit GDAL/OGR aus der polarstereografischen RADKLIM-Projektion nach WGS84 (EPSG:4326) transformiert und repariert; Koordinaten mit fünf Dezimalstellen (etwa 1 m).
  4. Verknüpfung & Validierung: CSV und GDB werden über den Katalogschlüssel verbunden; Anzahl, Geometrien, Deutschland-Bounds, achtstellige Gemeindeschlüssel, Dauerstufen und ein Referenzereignis werden geprüft. Schlägt eine Prüfung fehl, bleibt die bisherige Version unverändert aktiv.
  5. Aktivierung: Erst nach erfolgreicher Validierung wird die neue Version atomar aktiv geschaltet; die Vorversion bleibt für Nachvollziehbarkeit erhalten. Ereignis-URLs tragen die Katalogversion; ältere Versionen verweisen per Canonical auf ihren Nachfolger, wenn die Identität eindeutig ist.
  6. Zeiten: Der Katalog führt UTC; alle Anzeigen sind Ortszeit Europe/Berlin (MEZ/MESZ). Zahlen sind deutsch formatiert, Quellwerte wie „> 100“ bleiben unverändert.

Alle Felder des Katalogs

Der Monitor übernimmt sämtliche Felder der DWD-Feldbeschreibung. Erklärungen in eigenen Worten; die amtliche Beschreibung liegt beim DWD.

Zeitpunkt und Identität (6 Felder)

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn Date_START
Beginn des Ereignisses (erster Zeitschritt, in dem die Starkregenschwelle überschritten wurde). Quelle: CatRaRE (DWD)
Ende Date_END
Ende des Ereignisses. Quelle: CatRaRE (DWD)
Dauerstufe Duration [h]
Die Dauerstufe (1 bis 72 Stunden), in der das Ereignis seine stärkste Ausprägung erreichte. Nicht die Gesamtdauer des Regens, sondern das Zeitfenster der Bewertung. Quelle: CatRaRE (DWD)
Katalogschlüssel KEY_FIELD
Eindeutiger Schlüssel aus Katalogvariante und Ereignis-ID innerhalb der Katalogversion. Quelle: CatRaRE (DWD)
Ereignis-ID Event_ID
Laufende Nummer im Katalog. IDs werden je Katalogversion neu vergeben. Quelle: CatRaRE (DWD)
Katalogversion CatVersion
Variante und Version des DWD-Katalogs. Quelle: CatRaRE (DWD)
Lage und Verwaltung (10 Felder)

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum GMD_RRmax
Amtlicher Name der Gemeinde, in der die Rasterzelle des Niederschlagsmaximums liegt. Quelle: VG250 (BKG)
Landkreis am Maximum LKS_RRmax
Landkreis bzw. kreisfreie Stadt der Maximumszelle. Quelle: VG250 (BKG)
Bundesland am Maximum BDL_RRmax
Bundesland der Maximumszelle. Quelle: VG250 (BKG)
Staat am Maximum Country_RRmax
Staat der Maximumszelle. Der Radarverbund reicht über die Landesgrenze hinaus. Quelle: VG250 (BKG)
Amtlicher Gemeindeschlüssel AGS_RRmax
Achtstelliger Gemeindeschlüssel der Maximumszelle (Gebietsstand des Katalogs). Quelle: VG250 (BKG)
Maximum in Deutschland RRmax_in_G
Ob das Niederschlagsmaximum innerhalb Deutschlands liegt. Quelle: CatRaRE (DWD)
Rasterspalte (x) x_RRmax
Spalte der Maximumszelle im RADKLIM-Gitter. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Rasterzeile (y) y_RRmax
Zeile der Maximumszelle im RADKLIM-Gitter. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Ostwert (projiziert) x_RRmaxPRJ [m]
Zentroid der Maximumszelle in der polarstereografischen RADKLIM-Projektion. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Nordwert (projiziert) y_RRmaxPRJ [m]
Zentroid der Maximumszelle in der polarstereografischen RADKLIM-Projektion. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Ereigniszone (4 Felder)

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche Area_LAEA [km²]
Flächentreu berechnete Fläche der Ereigniszone (LAEA-Projektion). Quelle: CatRaRE (DWD)
Rasterzellen Area
Anzahl der betroffenen RADKLIM-Rasterzellen (je etwa 1 km², nicht flächentreu). Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Rasterzellen in Deutschland Area_in_G
Anzahl der betroffenen Rasterzellen innerhalb Deutschlands. Quelle: CatRaRE (DWD)
Flächenanteil in Deutschland AShare_in_G [%]
Anteil der Ereignisfläche, der in Deutschland liegt. Quelle: CatRaRE (DWD)
Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex (12 Felder)

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag RRmax [mm]
Höchste Niederschlagssumme einer Rasterzelle innerhalb der Ereigniszone in der Dauerstufe. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Mittlerer Niederschlag RRmean [mm]
Mittelwert der Niederschlagssummen aller Rasterzellen der Ereigniszone. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Extremität (Eta) Eta
Maß, das Wiederkehrzeit und Fläche des Ereignisses verbindet: mittlerer Logarithmus der Wiederkehrzeiten, gewichtet mit dem effektiven Radius der Fläche. Höhere Werte bedeuten seltenere und großflächigere Ereignisse. Quelle: CatRaRE (DWD)
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA) TmaxKOSTRA [Jahre]
Größte statistische Wiederkehrzeit innerhalb der Ereigniszone nach KOSTRA-DWD-2020. „> 100“ heißt seltener als alle 100 Jahre, „>> 100“ seltener als alle 1.000 Jahre. Quelle: KOSTRA-DWD-2020
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA) TmeanKOSTRA [Jahre]
Mittelwert der Wiederkehrzeiten aller Rasterzellen der Ereigniszone nach KOSTRA-DWD-2020. Quelle: KOSTRA-DWD-2020
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM) Tmax [Jahre]
Größte Wiederkehrzeit in der Ereigniszone, berechnet mit radarklimatologischen Koeffizienten (RADKLIM 2017.002). Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM) Tmean [Jahre]
Mittlere Wiederkehrzeit der Ereigniszone mit radarklimatologischen Koeffizienten. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Max. Starkregenindex (KOSTRA) SRImax_KOSTRA
Höchster Starkregenindex nach Schmitt (Skala 0–12) innerhalb der Ereigniszone, mit KOSTRA-DWD-2020-Koeffizienten. Ab 3 intensiver, ab 5 außergewöhnlicher, ab 8 extremer Starkregen. Quelle: KOSTRA-DWD-2020
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA) SRImean_KOSTRA
Mittelwert des Starkregenindex über die Ereigniszone (KOSTRA-DWD-2020). Quelle: KOSTRA-DWD-2020
Max. Starkregenindex (RADKLIM) SRImax
Höchster Starkregenindex mit radarklimatologischen Koeffizienten. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM) SRImean
Mittlerer Starkregenindex mit radarklimatologischen Koeffizienten. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe MPP_flag
Kennzeichen, ob das Niederschlagsmaximum mehr als das Vierfache der 100-jährlichen Bemessungssumme erreichte (mögliche Radarartefakte werden so markiert). Quelle: CatRaRE (DWD)
Wetterlage und Vorregen (12 Felder)

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn WLc_START
Kennung der objektiven Wetterlagenklasse am Tag des Ereignisbeginns (Anströmung, Zyklonalität in 950 und 500 hPa, Feuchte). Quelle: Objektive Wetterlagenklassifikation (DWD)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn WL_START
Kennzahl der Wetterlagenklasse am Tag des Ereignisbeginns. Quelle: Objektive Wetterlagenklassifikation (DWD)
Wetterlage am Ende WLc_END
Kennung der Wetterlagenklasse am Tag des Ereignisendes. Quelle: Objektive Wetterlagenklassifikation (DWD)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende WL_END
Kennzahl der Wetterlagenklasse am Tag des Ereignisendes. Quelle: Objektive Wetterlagenklassifikation (DWD)
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle) V3_RRmax [mm]
21-tägiger Vorregenindex nach Zeiß in der Rasterzelle des Niederschlagsmaximums. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Vorregenindex 21 Tage (Minimum) V3_MIN [mm]
Kleinster 21-tägiger Vorregenindex in der Ereigniszone. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Vorregenindex 21 Tage (Mittel) V3_AVG [mm]
Mittlerer 21-tägiger Vorregenindex in der Ereigniszone. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Vorregenindex 21 Tage (Maximum) V3_MAX [mm]
Größter 21-tägiger Vorregenindex in der Ereigniszone. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle) V4_RRmax [mm]
30-tägiger Vorregenindex in der Rasterzelle des Niederschlagsmaximums. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Vorregenindex 30 Tage (Minimum) V4_MIN [mm]
Kleinster 30-tägiger Vorregenindex in der Ereigniszone. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Vorregenindex 30 Tage (Mittel) V4_AVG [mm]
Mittlerer 30-tägiger Vorregenindex in der Ereigniszone. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Vorregenindex 30 Tage (Maximum) V4_MAX [mm]
Größter 30-tägiger Vorregenindex in der Ereigniszone. Quelle: RADKLIM-RW (DWD)
Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung (11 Felder)

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone BVLK_DE_Summe
Bevölkerung innerhalb des deutschen Teils der Ereigniszone (Zensus-100-m-Raster). Quelle: Zensus 2011/2022 (Destatis)
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil) BVLK_DE_D1km2 [Einw./km²]
Mittlere Einwohner je km² im deutschen Teil der Ereigniszone. Quelle: Zensus 2011/2022 (Destatis)
Einwohner in der Ereigniszone BVLK_Summe
Bevölkerung in der gesamten Ereigniszone (GEOSTAT-1-km-Raster, auch jenseits der Grenze). Quelle: GEOSTAT Bevölkerungsraster (Eurostat/EFGS)
Bevölkerungsdichte (Zone) BVLK_D1km2 [Einw./km²]
Mittlere Einwohner je km² in der gesamten Ereigniszone. Quelle: GEOSTAT Bevölkerungsraster (Eurostat/EFGS)
Einwohner in der Maximumszelle BVLK_RRmax
Bevölkerung in der Rasterzelle des Niederschlagsmaximums. Quelle: GEOSTAT Bevölkerungsraster (Eurostat/EFGS)
Siedlungsgrad der Zone SDL_GRAD [%]
Anteil bebauter Fläche in der Ereigniszone. Quelle: European Settlement Map 2016 (Copernicus/EEA)
Siedlungsgrad der Maximumszelle SDL_RRmax [%]
Anteil bebauter Fläche in der Rasterzelle des Maximums. Quelle: European Settlement Map 2016 (Copernicus/EEA)
Höchster Siedlungsgrad (100 m) SDL_MAX [%]
Größter Siedlungsgrad einer 100-m-Zelle innerhalb der Ereigniszone. Quelle: European Settlement Map 2016 (Copernicus/EEA)
Versiegelungsgrad der Zone VSGL_GRAD [%]
Anteil versiegelter Fläche (inklusive Straßen) in der Ereigniszone. Quelle: Imperviousness Density 2015 (Copernicus/EEA)
Versiegelungsgrad der Maximumszelle VSGL_RRmax [%]
Anteil versiegelter Fläche in der Rasterzelle des Maximums. Quelle: Imperviousness Density 2015 (Copernicus/EEA)
Höchster Versiegelungsgrad (100 m) VSGL_MAX [%]
Größter Versiegelungsgrad einer 100-m-Zelle innerhalb der Ereigniszone. Quelle: Imperviousness Density 2015 (Copernicus/EEA)
Landnutzung und Topografie (10 Felder)

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung CLC_DOMIN
Häufigste CORINE-Landnutzungsklasse in der Ereigniszone. Quelle: CORINE Land Cover (Copernicus)
Landnutzung an der Maximumszelle CLC_RRmax
CORINE-Landnutzungsklasse in der Rasterzelle des Maximums. Quelle: CORINE Land Cover (Copernicus)
Höhe der Maximumszelle SRTM_RRmax [m]
Mittlere Höhe über dem Meeresspiegel in der Rasterzelle des Maximums. Quelle: SRTM 3 (USGS)
Tiefster Punkt der Zone SRTM_MIN [m]
Kleinste Höhe in der Ereigniszone. Quelle: SRTM 3 (USGS)
Mittlere Höhe der Zone SRTM_AVG [m]
Mittlere Höhe in der Ereigniszone. Quelle: SRTM 3 (USGS)
Höchster Punkt der Zone SRTM_MAX [m]
Größte Höhe in der Ereigniszone. Quelle: SRTM 3 (USGS)
Geländeposition der Maximumszelle TPI_RRmax [m]
Topographic Position Index (2-km-Umkreis): negativ = Senke/Tal, positiv = Kuppe/Hang, nahe 0 = eben. Quelle: DGM50 (BKG)
Geländeposition (Minimum) TPI_MIN [m]
Kleinster TPI in der Ereigniszone (tiefste Senke). Quelle: DGM50 (BKG)
Geländeposition (Mittel) TPI_AVG [m]
Mittlerer TPI in der Ereigniszone. Quelle: DGM50 (BKG)
Geländeposition (Maximum) TPI_MAX [m]
Größter TPI in der Ereigniszone (höchste Kuppe). Quelle: DGM50 (BKG)

Grenzen der Aussage

  • CatRaRE ist ein rückblickender Katalog – keine Live-Warnung, keine Prognose und keine Starkregengefahrenkarte.
  • Die Gemeindezuordnung gilt für die Rasterzelle des Niederschlagsmaximums. Ein Ereignis mit Schwerpunkt im Nachbarort erscheint dort, auch wenn es hier Schäden verursachte. „Kein Ereignis verzeichnet“ ist kein Beleg dafür, dass es keinen Starkregen gab.
  • Radardaten haben Unsicherheiten (Abschattung, Dämpfung, Aneichung); das Kennzeichen „Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe“ markiert mögliche Artefakte.
  • Der Gebietsstand der Verwaltungszuordnung stammt aus dem Katalog; Gebietsreformen nach dem Katalogstand können zu Abweichungen von den Ortsseiten führen.
  • Schadensdaten (Versicherungen, Feuerwehreinsätze), Niederschlagsraster und Zeitreihen sind nicht Teil des DWD-Katalogs und werden im Monitor nicht angezeigt, solange keine offen lizenzierte, stabile Quelle vorliegt.

Quellen und Lizenz

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Weiterverwendung der hier gezeigten Daten und Exporte unter CC BY 4.0 mit dem oben genannten Quellenvermerk. Fragen zur Aufbereitung: Impressum. Die übrigen Datenquellen der Ortsseiten: Methodik der Gefahrenlagen.