Ereignis W3_Eta_007626 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Bad Rippoldsau-Schapbac am 21. Januar 2008

Zwischen dem 21. Januar 2008 um 23:50 Uhr und dem 22. Januar 2008 um 11:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Bad Rippoldsau-Schapbac dokumentiert. Innerhalb von 12 Stunden fielen maximal 42,2 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 40,99 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 0 (unterhalb der Starkregenschwelle) und umfasste rund 31,7 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 1 Jahr.

Landkreis Freudenstadt, Baden-Württemberg · Beginn 21. Januar 2008 um 23:50 Uhr (MEZ) · Ende 22. Januar 2008 um 11:50 Uhr (MEZ) · Datenstand 02.09.2026

42,2 mm

Niederschlag maximal

Mittel 40,99 mm

12 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 0

unterhalb der Starkregenschwelle

Maximum, KOSTRA · Mittel 0

31,7 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

1 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Bad Rippoldsau-Schapbach

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (48.4263° N, 8.2733° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Bad Rippoldsau-Schapbach) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
21.01.2008 23:50 Uhr MEZ
Ende
22.01.2008 11:50 Uhr MEZ
Dauerstufe
12 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_007626
Ereignis-ID
7.626
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Bad Rippoldsau-Schapbac
Landkreis am Maximum
Landkreis Freudenstadt
Bundesland am Maximum
Baden-Württemberg
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
08237075
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
307
Rasterzeile (y)
248
Ostwert (projiziert)
-135.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.510.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
31,7 km²
Rasterzellen
36
Rasterzellen in Deutschland
36
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
42,2 mm
Mittlerer Niederschlag
40,99 mm
Extremität (Eta)
0,15
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 1 Jahr
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 1 Jahr
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 1 Jahr
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 1 Jahr
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
0
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
0
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
1
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
1
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
9
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Nordwest, antizyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, trocken (NWAZT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
15
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
23 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
20,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
21,8 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
23,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
25 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
22 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
23,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
25,4 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
809
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
25,5 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
810
Bevölkerungsdichte (Zone)
25,6 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
4
Siedlungsgrad der Zone
0,3 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0,3 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
30 %
Versiegelungsgrad der Zone
0,2 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
50 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nadelwälder (312)
Landnutzung an der Maximumszelle
Wald-Strauch-Übergangsstadien (324)
Höhe der Maximumszelle
819 m
Tiefster Punkt der Zone
442 m
Mittlere Höhe der Zone
735,7 m
Höchster Punkt der Zone
958 m
Geländeposition der Maximumszelle
-2,1 m
Geländeposition (Minimum)
-197 m
Geländeposition (Mittel)
7,1 m
Geländeposition (Maximum)
198,6 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.