Ereignis W3_Eta_012224 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Bad Salzungen am 17. Mai 2013

Zwischen dem 17. Mai 2013 um 15:50 Uhr und dem 18. Mai 2013 um 09:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Bad Salzungen dokumentiert. Innerhalb von 18 Stunden fielen maximal 60,3 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 49,95 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 3 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 96,4 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 15 Jahren.

Landkreis Wartburgkreis, Thüringen · Beginn 17. Mai 2013 um 15:50 Uhr (MESZ) · Ende 18. Mai 2013 um 09:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

60,3 mm

Niederschlag maximal

Mittel 49,95 mm

18 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 3

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

96,4 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

15 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Bad Salzungen

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (50.8727° N, 10.0683° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Bad Salzungen) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
17.05.2013 15:50 Uhr MESZ
Ende
18.05.2013 09:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
18 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_012224
Ereignis-ID
12.224
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Bad Salzungen
Landkreis am Maximum
Landkreis Wartburgkreis
Bundesland am Maximum
Thüringen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
16063003
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
448
Rasterzeile (y)
534
Ostwert (projiziert)
5.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.224.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
96,4 km²
Rasterzellen
106
Rasterzellen in Deutschland
106
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
60,3 mm
Mittlerer Niederschlag
49,95 mm
Extremität (Eta)
4,71
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 15 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 6 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 17 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 6 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
3
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
3
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südost, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SOZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
28
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (XXZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
36
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
8,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
6,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
9,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
11,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
14,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
10 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
14,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
17,5 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
11.900
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
123,5 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
12.549
Bevölkerungsdichte (Zone)
130,2 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
2,1 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0,3 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
69,6 %
Versiegelungsgrad der Zone
2,9 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Wiesen und Weiden (231)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nadelwälder (312)
Höhe der Maximumszelle
351,1 m
Tiefster Punkt der Zone
206 m
Mittlere Höhe der Zone
302,9 m
Höchster Punkt der Zone
503 m
Geländeposition der Maximumszelle
16,9 m
Geländeposition (Minimum)
-62,9 m
Geländeposition (Mittel)
-0,3 m
Geländeposition (Maximum)
166,8 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.