Ereignis W3_Eta_003040 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Bad Soden am Taunus am 12. Januar 2004

Zwischen dem 12. Januar 2004 um 11:50 Uhr und dem 12. Januar 2004 um 20:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Bad Soden am Taunus dokumentiert. Innerhalb von 9 Stunden fielen maximal 48,3 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 41,5 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 2 (Starkregen) und umfasste rund 59,5 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 8 Jahren.

Landkreis Main-Taunus-Kreis, Hessen · Beginn 12. Januar 2004 um 11:50 Uhr (MEZ) · Ende 12. Januar 2004 um 20:50 Uhr (MEZ) · Datenstand 02.09.2026

48,3 mm

Niederschlag maximal

Mittel 41,5 mm

9 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 2

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

59,5 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

8 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Bad Soden am Taunus

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (50.1681° N, 8.4837° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Bad Soden am Taunus) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
12.01.2004 11:50 Uhr MEZ
Ende
12.01.2004 20:50 Uhr MEZ
Dauerstufe
9 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_003040
Ereignis-ID
3.040
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Bad Soden am Taunus
Landkreis am Maximum
Landkreis Main-Taunus-Kreis
Bundesland am Maximum
Hessen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
06436001
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
329
Rasterzeile (y)
453
Ostwert (projiziert)
-113.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.305.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
59,5 km²
Rasterzellen
66
Rasterzellen in Deutschland
66
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
48,3 mm
Mittlerer Niederschlag
41,5 mm
Extremität (Eta)
3,18
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 8 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 4 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 10 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 5 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
2
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
2
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SWAZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
19
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SWAZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
19
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
31,4 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
22,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
29,4 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
34 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
36,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
25,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
33,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
38,5 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
90.633
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
1.523,9 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
87.183
Bevölkerungsdichte (Zone)
1.465,9 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
359
Siedlungsgrad der Zone
11,5 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
2,3 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
93,1 %
Versiegelungsgrad der Zone
14,5 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
2,3 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht durchgängig städtische Prägung (112)
Landnutzung an der Maximumszelle
Laubwälder (311)
Höhe der Maximumszelle
327,6 m
Tiefster Punkt der Zone
137 m
Mittlere Höhe der Zone
250,4 m
Höchster Punkt der Zone
495 m
Geländeposition der Maximumszelle
30,6 m
Geländeposition (Minimum)
-80 m
Geländeposition (Mittel)
-4,2 m
Geländeposition (Maximum)
173 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.