Ereignis W3_Eta_013773 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Bad Sooden-Allendorf am 7. Juli 2014

Zwischen dem 7. Juli 2014 um 12:50 Uhr und dem 9. Juli 2014 um 12:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Bad Sooden-Allendorf dokumentiert. Innerhalb von 48 Stunden fielen maximal 70,8 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 63,49 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 3 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 392 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 11 Jahren.

Landkreis Werra-Meißner-Kreis, Hessen · Beginn 7. Juli 2014 um 12:50 Uhr (MESZ) · Ende 9. Juli 2014 um 12:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

70,8 mm

Niederschlag maximal

Mittel 63,49 mm

48 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 3

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

392 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

11 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Bad Sooden-Allendorf

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.2670° N, 10.0005° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Bad Sooden-Allendorf) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
07.07.2014 12:50 Uhr MESZ
Ende
09.07.2014 12:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
48 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_013773
Ereignis-ID
13.773
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Bad Sooden-Allendorf
Landkreis am Maximum
Landkreis Werra-Meißner-Kreis
Bundesland am Maximum
Hessen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
06636001
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
443
Rasterzeile (y)
580
Ostwert (projiziert)
38 m
Nordwert (projiziert)
-4.178.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
392 km²
Rasterzellen
429
Rasterzellen in Deutschland
429
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
70,8 mm
Mittlerer Niederschlag
63,49 mm
Extremität (Eta)
11,29
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 11 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 6 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 23 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 9 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
3
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
4
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
9
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (XXZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
36
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
5,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
4,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
6,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
9,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
10,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
8,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
12,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
16,3 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
44.476
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
113,5 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
49.402
Bevölkerungsdichte (Zone)
126 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
1,9 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
1,4 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
95,5 %
Versiegelungsgrad der Zone
2,5 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Laubwälder (311)
Höhe der Maximumszelle
217,4 m
Tiefster Punkt der Zone
134 m
Mittlere Höhe der Zone
319,4 m
Höchster Punkt der Zone
551 m
Geländeposition der Maximumszelle
-4 m
Geländeposition (Minimum)
-115,9 m
Geländeposition (Mittel)
0 m
Geländeposition (Maximum)
183,1 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.