Ereignis W3_Eta_003723 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Bernried am 10. Februar 2005

Zwischen dem 10. Februar 2005 um 23:50 Uhr und dem 12. Februar 2005 um 23:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Bernried dokumentiert. Innerhalb von 48 Stunden fielen maximal 103,8 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 71,55 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 3 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 1.011,7 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 14 Jahren.

Landkreis Deggendorf, Bayern · Beginn 10. Februar 2005 um 23:50 Uhr (MEZ) · Ende 12. Februar 2005 um 23:50 Uhr (MEZ) · Datenstand 02.09.2026

103,8 mm

Niederschlag maximal

Mittel 71,55 mm

48 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 3

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 1

1.011,7 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

14 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Bernried

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (48.9353° N, 12.9104° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Bernried) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 76,8 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
10.02.2005 23:50 Uhr MEZ
Ende
12.02.2005 23:50 Uhr MEZ
Dauerstufe
48 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_003723
Ereignis-ID
3.723
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Bernried
Landkreis am Maximum
Landkreis Deggendorf
Bundesland am Maximum
Bayern
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
09271116
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
669
Rasterzeile (y)
312
Ostwert (projiziert)
226.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.446.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
1.011,7 km²
Rasterzellen
1.140
Rasterzellen in Deutschland
876
Flächenanteil in Deutschland
76,8 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
103,8 mm
Mittlerer Niederschlag
71,55 mm
Extremität (Eta)
8,18
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 14 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 2 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 33 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 3 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
3
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
1
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
5
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
1
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Nordwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (NWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
10
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
29
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
28,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
17,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
24,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
32,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
29,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
18,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
25,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
34,4 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
90.867
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
89,8 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
87.710
Bevölkerungsdichte (Zone)
86,7 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
25
Siedlungsgrad der Zone
1,4 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
91,9 %
Versiegelungsgrad der Zone
1,7 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nadelwälder (312)
Landnutzung an der Maximumszelle
Mischwälder (313)
Höhe der Maximumszelle
756,2 m
Tiefster Punkt der Zone
305 m
Mittlere Höhe der Zone
740,4 m
Höchster Punkt der Zone
1.437 m
Geländeposition der Maximumszelle
63,6 m
Geländeposition (Minimum)
-193,6 m
Geländeposition (Mittel)
-1,6 m
Geländeposition (Maximum)
312,3 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.