Ereignis W3_Eta_020021 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Bexbach am 15. Juli 2018

Zwischen dem 15. Juli 2018 um 15:50 Uhr und dem 15. Juli 2018 um 17:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Bexbach dokumentiert. Innerhalb von 2 Stunden fielen maximal 66,1 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 37,29 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 8 (extremer Starkregen) und umfasste rund 107 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei über 100 Jahren.

Landkreis Saarpfalz-Kreis, Saarland · Beginn 15. Juli 2018 um 15:50 Uhr (MESZ) · Ende 15. Juli 2018 um 17:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

66,1 mm

Niederschlag maximal

Mittel 37,29 mm

2 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 8

extremer Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 3

107 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

> 100 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Bexbach

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (49.3648° N, 7.2656° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Bexbach) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
15.07.2018 15:50 Uhr MESZ
Ende
15.07.2018 17:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
2 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_020021
Ereignis-ID
20.021
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Bexbach
Landkreis am Maximum
Landkreis Saarpfalz-Kreis
Bundesland am Maximum
Saarland
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
10045111
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
233
Rasterzeile (y)
362
Ostwert (projiziert)
-209.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.396.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
107 km²
Rasterzellen
120
Rasterzellen in Deutschland
120
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
66,1 mm
Mittlerer Niederschlag
37,29 mm
Extremität (Eta)
9,22
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 15 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 31 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
8
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
3
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
8
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
4
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
keine vorherrschende Anströmrichtung, antizyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, trocken (XXAZT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
11
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, antizyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, trocken (XXAZT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
11
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
4,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
1,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
3,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
5,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
12,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
5,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
9,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
15,6 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
61.922
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
578,8 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
62.066
Bevölkerungsdichte (Zone)
580,2 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
8,4 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
21,1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
98 %
Versiegelungsgrad der Zone
12,6 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
26,6 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nadelwälder (312)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht durchgängig städtische Prägung (112)
Höhe der Maximumszelle
292,6 m
Tiefster Punkt der Zone
219 m
Mittlere Höhe der Zone
277,5 m
Höchster Punkt der Zone
512 m
Geländeposition der Maximumszelle
-4,3 m
Geländeposition (Minimum)
-72,1 m
Geländeposition (Mittel)
-1,1 m
Geländeposition (Maximum)
105,5 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.