Ereignis W3_Eta_000969 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Bonndorf im Schwarzwald am 19. Juni 2002

Zwischen dem 19. Juni 2002 um 18:50 Uhr und dem 19. Juni 2002 um 19:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Bonndorf im Schwarzwald dokumentiert. Innerhalb von 1 Stunde fielen maximal 84,8 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 42,05 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 10 (extremer Starkregen) und umfasste rund 54,2 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei weit über 100 Jahren (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre).

Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg · Beginn 19. Juni 2002 um 18:50 Uhr (MESZ) · Ende 19. Juni 2002 um 19:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

84,8 mm

Niederschlag maximal

Mittel 42,05 mm

1 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 10

extremer Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 4

54,2 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

>> 100 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Bonndorf im Schwarzwald

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (47.8038° N, 8.2762° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Bonndorf im Schwarzwald) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
19.06.2002 18:50 Uhr MESZ
Ende
19.06.2002 19:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
1 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_000969
Ereignis-ID
969
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Bonndorf im Schwarzwald
Landkreis am Maximum
Landkreis Waldshut
Bundesland am Maximum
Baden-Württemberg
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
08337022
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
305
Rasterzeile (y)
174
Ostwert (projiziert)
-137.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.584.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
54,2 km²
Rasterzellen
62
Rasterzellen in Deutschland
62
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
84,8 mm
Mittlerer Niederschlag
42,05 mm
Extremität (Eta)
9,79
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
weit über 100 Jahre (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre)
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 32 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
weit über 100 Jahre (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre)
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
10
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
4
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
10
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
7
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
9
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
9
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
3,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
2,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
3,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
4,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
13,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
11,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
14,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
16,1 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
2.589
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
47,8 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
4.732
Bevölkerungsdichte (Zone)
87,4 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
0,9 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
85,9 %
Versiegelungsgrad der Zone
1 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nadelwälder (312)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nadelwälder (312)
Höhe der Maximumszelle
949,7 m
Tiefster Punkt der Zone
686 m
Mittlere Höhe der Zone
887,5 m
Höchster Punkt der Zone
1.058 m
Geländeposition der Maximumszelle
23,8 m
Geländeposition (Minimum)
-131,2 m
Geländeposition (Mittel)
-0,4 m
Geländeposition (Maximum)
81,7 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.