Ereignis W3_Eta_000768 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Breisach am Rhein am 11. Mai 2002

Zwischen dem 11. Mai 2002 um 19:50 Uhr und dem 11. Mai 2002 um 23:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Breisach am Rhein dokumentiert. Innerhalb von 4 Stunden fielen maximal 39,9 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 34,78 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 2 (Starkregen) und umfasste rund 17,5 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 5 Jahren.

Landkreis Breisgau-Hochschwarzwa, Baden-Württemberg · Beginn 11. Mai 2002 um 19:50 Uhr (MESZ) · Ende 11. Mai 2002 um 23:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

39,9 mm

Niederschlag maximal

Mittel 34,78 mm

4 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 2

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 1

17,5 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

5 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Breisach am Rhein

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (47.9906° N, 7.6522° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Breisach am Rhein) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 75 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
11.05.2002 19:50 Uhr MESZ
Ende
11.05.2002 23:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
4 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_000768
Ereignis-ID
768
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Breisach am Rhein
Landkreis am Maximum
Landkreis Breisgau-Hochschwarzwa
Bundesland am Maximum
Baden-Württemberg
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
08315015
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
256
Rasterzeile (y)
198
Ostwert (projiziert)
-186.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.560.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
17,5 km²
Rasterzellen
20
Rasterzellen in Deutschland
15
Flächenanteil in Deutschland
75 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
39,9 mm
Mittlerer Niederschlag
34,78 mm
Extremität (Eta)
2,52
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 5 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 3 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 20 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 10 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
2
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
1
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
3
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (XXZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
36
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (XXZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
36
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
24,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
21,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
23,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
24,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
43,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
37,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
42,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
45,1 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
2.997
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
171,2 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
3.897
Bevölkerungsdichte (Zone)
222,6 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
4
Siedlungsgrad der Zone
3,9 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
10,6 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
73,2 %
Versiegelungsgrad der Zone
3 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
5,4 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
84 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Höhe der Maximumszelle
194 m
Tiefster Punkt der Zone
179 m
Mittlere Höhe der Zone
196,9 m
Höchster Punkt der Zone
297 m
Geländeposition der Maximumszelle
-4,3 m
Geländeposition (Minimum)
-29,9 m
Geländeposition (Mittel)
-2,6 m
Geländeposition (Maximum)
70,1 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.