Ereignis W3_Eta_017909 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Bruchmühlbach-Miesau am 21. Juli 2017

Zwischen dem 21. Juli 2017 um 22:50 Uhr und dem 22. Juli 2017 um 00:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Bruchmühlbach-Miesau dokumentiert. Innerhalb von 2 Stunden fielen maximal 35,2 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 30,44 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 3 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 51,8 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 13 Jahren.

Landkreis Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz · Beginn 21. Juli 2017 um 22:50 Uhr (MESZ) · Ende 22. Juli 2017 um 00:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

35,2 mm

Niederschlag maximal

Mittel 30,44 mm

2 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 3

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

51,8 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

13 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Bruchmühlbach-Miesau

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (49.3953° N, 7.4329° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Bruchmühlbach-Miesau) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
21.07.2017 22:50 Uhr MESZ
Ende
22.07.2017 00:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
2 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_017909
Ereignis-ID
17.909
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Bruchmühlbach-Miesau
Landkreis am Maximum
Landkreis Kaiserslautern
Bundesland am Maximum
Rheinland-Pfalz
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
07335003
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
246
Rasterzeile (y)
365
Ostwert (projiziert)
-196.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.393.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
51,8 km²
Rasterzellen
58
Rasterzellen in Deutschland
58
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
35,2 mm
Mittlerer Niederschlag
30,44 mm
Extremität (Eta)
4,51
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 13 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 7 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 36 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 11 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
3
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
5
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
3
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
9
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
9
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
8,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
6,8 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
8,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
11,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
18 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
15,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
18,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
25,1 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
12.727
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
245,9 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
12.142
Bevölkerungsdichte (Zone)
234,6 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
3,7 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
13,9 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
71,2 %
Versiegelungsgrad der Zone
5,2 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
18,7 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Wiesen und Weiden (231)
Landnutzung an der Maximumszelle
Wiesen und Weiden (231)
Höhe der Maximumszelle
232,8 m
Tiefster Punkt der Zone
205 m
Mittlere Höhe der Zone
263 m
Höchster Punkt der Zone
403 m
Geländeposition der Maximumszelle
-4,6 m
Geländeposition (Minimum)
-70,5 m
Geländeposition (Mittel)
-4,7 m
Geländeposition (Maximum)
99,9 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.