Ereignis W3_Eta_016084 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Coswig (Anhalt) am 31. Mai 2016

Zwischen dem 31. Mai 2016 um 15:50 Uhr und dem 31. Mai 2016 um 16:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Coswig (Anhalt) dokumentiert. Innerhalb von 1 Stunde fielen maximal 27,5 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 26,57 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 2 (Starkregen) und umfasste rund 8,3 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 7 Jahren.

Landkreis Wittenberg, Sachsen-Anhalt · Beginn 31. Mai 2016 um 15:50 Uhr (MESZ) · Ende 31. Mai 2016 um 16:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

27,5 mm

Niederschlag maximal

Mittel 26,57 mm

1 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 2

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

8,3 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

7 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Coswig (Anhalt)

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.9739° N, 12.4633° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Coswig (Anhalt)) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
31.05.2016 15:50 Uhr MESZ
Ende
31.05.2016 16:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
1 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_016084
Ereignis-ID
16.084
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Coswig (Anhalt)
Landkreis am Maximum
Landkreis Wittenberg
Bundesland am Maximum
Sachsen-Anhalt
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
15091060
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
619
Rasterzeile (y)
666
Ostwert (projiziert)
176.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.092.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
8,3 km²
Rasterzellen
9
Rasterzellen in Deutschland
9
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
27,5 mm
Mittlerer Niederschlag
26,57 mm
Extremität (Eta)
2,07
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 7 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 6 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 20 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 17 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
2
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
4
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
3
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (XXZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
36
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (XXZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
36
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
6,8 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
6,4 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
7,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
8,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
12,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
11,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
12,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
13,8 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
35
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
4,2 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
253
Bevölkerungsdichte (Zone)
30,5 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
0,5 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
72,3 %
Versiegelungsgrad der Zone
1,3 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
97 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nadelwälder (312)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nadelwälder (312)
Höhe der Maximumszelle
113,3 m
Tiefster Punkt der Zone
100 m
Mittlere Höhe der Zone
117,2 m
Höchster Punkt der Zone
134 m
Geländeposition der Maximumszelle
-4,9 m
Geländeposition (Minimum)
-9,4 m
Geländeposition (Mittel)
-3 m
Geländeposition (Maximum)
6,1 m

Weitere Ereignisse

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Ereignisse in der Umgebung

Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.