Ereignis W3_Eta_007361 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Dippoldiswalde am 10. August 2007

Zwischen dem 10. August 2007 um 01:50 Uhr und dem 10. August 2007 um 07:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Dippoldiswalde dokumentiert. Innerhalb von 6 Stunden fielen maximal 47,3 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 39,46 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 2 (Starkregen) und umfasste rund 30,9 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 5 Jahren.

Landkreis Sächsische Schweiz-Ost, Sachsen · Beginn 10. August 2007 um 01:50 Uhr (MESZ) · Ende 10. August 2007 um 07:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

47,3 mm

Niederschlag maximal

Mittel 39,46 mm

6 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 2

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 1

30,9 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

5 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Dippoldiswalde

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (50.8668° N, 13.6782° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Dippoldiswalde) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
10.08.2007 01:50 Uhr MESZ
Ende
10.08.2007 07:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
6 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_007361
Ereignis-ID
7.361
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Dippoldiswalde
Landkreis am Maximum
Landkreis Sächsische Schweiz-Ost
Bundesland am Maximum
Sachsen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
14628060
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
714
Rasterzeile (y)
542
Ostwert (projiziert)
271.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.216.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
30,9 km²
Rasterzellen
34
Rasterzellen in Deutschland
34
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
47,3 mm
Mittlerer Niederschlag
39,46 mm
Extremität (Eta)
1,83
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 5 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 3 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 7 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 4 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
2
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
1
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
2
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südost, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SOZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
38
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, antizyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (XXAZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
16
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
5,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
4,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
7,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
17,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
18,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
14,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
20,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
32,4 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
1.771
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
57,3 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
1.764
Bevölkerungsdichte (Zone)
57,1 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
98
Siedlungsgrad der Zone
1,4 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0,1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
70,9 %
Versiegelungsgrad der Zone
1,3 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
98 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Landwirtschaftlich genutztes Land mit Flächen natürlicher Bodenbedeckung (243)
Höhe der Maximumszelle
443,3 m
Tiefster Punkt der Zone
380 m
Mittlere Höhe der Zone
488,6 m
Höchster Punkt der Zone
611 m
Geländeposition der Maximumszelle
-14,1 m
Geländeposition (Minimum)
-82,2 m
Geländeposition (Mittel)
1 m
Geländeposition (Maximum)
100,1 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.