Ereignis W3_Eta_008264 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Dortmund am 26. Juli 2008

Zwischen dem 26. Juli 2008 um 15:50 Uhr und dem 26. Juli 2008 um 19:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Dortmund dokumentiert. Innerhalb von 4 Stunden fielen maximal 83,4 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 45,02 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 8 (extremer Starkregen) und umfasste rund 281,1 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei über 100 Jahren.

Kreisfreie Stadt Dortmund, Nordrhein-Westfalen · Beginn 26. Juli 2008 um 15:50 Uhr (MESZ) · Ende 26. Juli 2008 um 19:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

83,4 mm

Niederschlag maximal

Mittel 45,02 mm

4 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 8

extremer Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 4

281,1 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

> 100 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Dortmund

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.5044° N, 7.3767° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Dortmund) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
26.07.2008 15:50 Uhr MESZ
Ende
26.07.2008 19:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
4 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_008264
Ereignis-ID
8.264
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Dortmund
Landkreis am Maximum
Kreisfreie Stadt Dortmund
Bundesland am Maximum
Nordrhein-Westfalen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
05913000
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
253
Rasterzeile (y)
612
Ostwert (projiziert)
-189.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.146.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
281,1 km²
Rasterzellen
307
Rasterzellen in Deutschland
307
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
83,4 mm
Mittlerer Niederschlag
45,02 mm
Extremität (Eta)
15,13
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 20 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 34 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
8
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
4
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
8
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
5
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südost, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SOZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
28
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südost, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SOZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
28
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
10,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
11,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
15,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
26,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
15,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
27,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
35,6 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
443.170
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
1.576,3 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
441.487
Bevölkerungsdichte (Zone)
1.570,3 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
2.428
Siedlungsgrad der Zone
16,7 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
37,5 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
100 %
Versiegelungsgrad der Zone
20,1 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
50,7 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht durchgängig städtische Prägung (112)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht durchgängig städtische Prägung (112)
Höhe der Maximumszelle
81,6 m
Tiefster Punkt der Zone
49 m
Mittlere Höhe der Zone
141,5 m
Höchster Punkt der Zone
455 m
Geländeposition der Maximumszelle
-7,8 m
Geländeposition (Minimum)
-124,8 m
Geländeposition (Mittel)
0,7 m
Geländeposition (Maximum)
133,8 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.