Ereignis W3_Eta_008775 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Drebkau am 26. Mai 2009

Zwischen dem 26. Mai 2009 um 14:50 Uhr und dem 26. Mai 2009 um 15:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Drebkau dokumentiert. Innerhalb von 1 Stunde fielen maximal 30,0 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 26,26 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 2 (Starkregen) und umfasste rund 10,1 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 10 Jahren.

Landkreis Spree-Neiße, Brandenburg · Beginn 26. Mai 2009 um 14:50 Uhr (MESZ) · Ende 26. Mai 2009 um 15:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

30,0 mm

Niederschlag maximal

Mittel 26,26 mm

1 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 2

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

10,1 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

10 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Drebkau/Drjowk

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.6642° N, 14.1364° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Drebkau/Drjowk) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
26.05.2009 14:50 Uhr MESZ
Ende
26.05.2009 15:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
1 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_008775
Ereignis-ID
8.775
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Drebkau
Landkreis am Maximum
Landkreis Spree-Neiße
Bundesland am Maximum
Brandenburg
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
12071057
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
741
Rasterzeile (y)
637
Ostwert (projiziert)
298.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.121.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
10,1 km²
Rasterzellen
11
Rasterzellen in Deutschland
11
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
30 mm
Mittlerer Niederschlag
26,26 mm
Extremität (Eta)
2,12
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 10 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 6 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 40 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 14 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
2
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
5
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
3
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
29
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
29
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
6,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
4,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
5,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
6,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
10,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
9,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
10,3 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
68
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
6,7 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
8
Bevölkerungsdichte (Zone)
0,8 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
2,1 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
12,4 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
56,4 %
Versiegelungsgrad der Zone
1 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
7,7 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
71 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nadelwälder (312)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Höhe der Maximumszelle
84,6 m
Tiefster Punkt der Zone
65 m
Mittlere Höhe der Zone
82,2 m
Höchster Punkt der Zone
124 m
Geländeposition der Maximumszelle
-6,3 m
Geländeposition (Minimum)
-12,7 m
Geländeposition (Mittel)
-1,2 m
Geländeposition (Maximum)
31,2 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.