Ereignis W3_Eta_023563 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Erftstadt am 19. Juni 2021

Zwischen dem 19. Juni 2021 um 22:50 Uhr und dem 20. Juni 2021 um 01:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Erftstadt dokumentiert. Innerhalb von 3 Stunden fielen maximal 35,0 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 30,51 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 3 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 104,4 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 11 Jahren.

Kreis Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen · Beginn 19. Juni 2021 um 22:50 Uhr (MESZ) · Ende 20. Juni 2021 um 01:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

35,0 mm

Niederschlag maximal

Mittel 30,51 mm

3 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 3

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

104,4 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

11 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Erftstadt

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (50.7466° N, 6.7683° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Erftstadt) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
19.06.2021 22:50 Uhr MESZ
Ende
20.06.2021 01:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
3 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_023563
Ereignis-ID
23.563
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Erftstadt
Landkreis am Maximum
Kreis Rhein-Erft-Kreis
Bundesland am Maximum
Nordrhein-Westfalen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
05362020
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
204
Rasterzeile (y)
526
Ostwert (projiziert)
-238.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.232.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
104,4 km²
Rasterzellen
115
Rasterzellen in Deutschland
115
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
35 mm
Mittlerer Niederschlag
30,51 mm
Extremität (Eta)
4,69
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 11 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 5 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 14 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 6 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
3
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
3
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
29
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
29
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
0,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
1,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
3,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
4,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
3,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
4,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
7,6 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
106.632
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
1.021 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
104.048
Bevölkerungsdichte (Zone)
996,3 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
9,3 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
3 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
96,8 %
Versiegelungsgrad der Zone
12,8 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
5,4 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Höhe der Maximumszelle
122,3 m
Tiefster Punkt der Zone
43 m
Mittlere Höhe der Zone
108,6 m
Höchster Punkt der Zone
171 m
Geländeposition der Maximumszelle
-6,2 m
Geländeposition (Minimum)
-47,1 m
Geländeposition (Mittel)
0,2 m
Geländeposition (Maximum)
35,2 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.