Ereignis W3_Eta_017490 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Frankweiler am 3. Juni 2017

Zwischen dem 3. Juni 2017 um 13:50 Uhr und dem 4. Juni 2017 um 07:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Frankweiler dokumentiert. Innerhalb von 18 Stunden fielen maximal 84,1 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 53,36 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 6 (außergewöhnlicher Starkregen) und umfasste rund 319,4 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 59 Jahren.

Landkreis Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz · Beginn 3. Juni 2017 um 13:50 Uhr (MESZ) · Ende 4. Juni 2017 um 07:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

84,1 mm

Niederschlag maximal

Mittel 53,36 mm

18 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 6

außergewöhnlicher Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

319,4 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

59 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Frankweiler

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (49.2335° N, 8.0672° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Frankweiler) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
03.06.2017 13:50 Uhr MESZ
Ende
04.06.2017 07:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
18 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_017490
Ereignis-ID
17.490
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Frankweiler
Landkreis am Maximum
Landkreis Südliche Weinstraße
Bundesland am Maximum
Rheinland-Pfalz
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
07337026
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
294
Rasterzeile (y)
344
Ostwert (projiziert)
-148.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.414.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
319,4 km²
Rasterzellen
359
Rasterzellen in Deutschland
359
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
84,1 mm
Mittlerer Niederschlag
53,36 mm
Extremität (Eta)
9,74
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 59 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 7 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 88 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 8 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
6
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
6
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
3
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
29
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SWAZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
19
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
3,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
7,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
16,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
8,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
7,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
14,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
27,4 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
111.792
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
350 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
113.267
Bevölkerungsdichte (Zone)
354,6 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
4,7 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
97,1 %
Versiegelungsgrad der Zone
5,9 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0,1 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Weinbauflächen (221)
Landnutzung an der Maximumszelle
Weinbauflächen (221)
Höhe der Maximumszelle
245,3 m
Tiefster Punkt der Zone
113 m
Mittlere Höhe der Zone
238,9 m
Höchster Punkt der Zone
604 m
Geländeposition der Maximumszelle
-19,9 m
Geländeposition (Minimum)
-161,9 m
Geländeposition (Mittel)
-1,3 m
Geländeposition (Maximum)
276,4 m

Weitere Ereignisse

Ereignisse in der Umgebung

Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.