Ereignis W3_Eta_015009 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Fridolfing am 1. Juni 2015

Zwischen dem 1. Juni 2015 um 19:50 Uhr und dem 1. Juni 2015 um 20:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Fridolfing dokumentiert. Innerhalb von 1 Stunde fielen maximal 51,5 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 34,96 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 5 (außergewöhnlicher Starkregen) und umfasste rund 29,8 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 50 Jahren.

Landkreis Traunstein, Bayern · Beginn 1. Juni 2015 um 19:50 Uhr (MESZ) · Ende 1. Juni 2015 um 20:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

51,5 mm

Niederschlag maximal

Mittel 34,96 mm

1 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 5

außergewöhnlicher Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

29,8 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

50 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Fridolfing

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (47.9838° N, 12.8509° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Fridolfing) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 61,8 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
01.06.2015 19:50 Uhr MESZ
Ende
01.06.2015 20:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
1 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_015009
Ereignis-ID
15.009
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Fridolfing
Landkreis am Maximum
Landkreis Traunstein
Bundesland am Maximum
Bayern
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
09189118
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
670
Rasterzeile (y)
199
Ostwert (projiziert)
227.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.559.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
29,8 km²
Rasterzellen
34
Rasterzellen in Deutschland
21
Flächenanteil in Deutschland
61,8 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
51,5 mm
Mittlerer Niederschlag
34,96 mm
Extremität (Eta)
5,34
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 50 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 8 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 42 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
5
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
8
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
5
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
9
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
9
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
17,4 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
16,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
17,4 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
18,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
41,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
38,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
40,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
42,4 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
3.183
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
107 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
4.818
Bevölkerungsdichte (Zone)
161,9 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
2,6 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
3,2 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
84,8 %
Versiegelungsgrad der Zone
2,4 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
1 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
99 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Wiesen und Weiden (231)
Landnutzung an der Maximumszelle
Wiesen und Weiden (231)
Höhe der Maximumszelle
387,8 m
Tiefster Punkt der Zone
370 m
Mittlere Höhe der Zone
407,7 m
Höchster Punkt der Zone
492 m
Geländeposition der Maximumszelle
-6,7 m
Geländeposition (Minimum)
-29,1 m
Geländeposition (Mittel)
-1,5 m
Geländeposition (Maximum)
44,6 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.