Ereignis W3_Eta_013485 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Glandorf am 9. Juni 2014

Zwischen dem 9. Juni 2014 um 01:50 Uhr und dem 10. Juni 2014 um 01:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Glandorf dokumentiert. Innerhalb von 24 Stunden fielen maximal 74,7 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 57,76 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 4 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 119 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 20 Jahren.

Landkreis Osnabrück, Niedersachsen · Beginn 9. Juni 2014 um 01:50 Uhr (MESZ) · Ende 10. Juni 2014 um 01:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

74,7 mm

Niederschlag maximal

Mittel 57,76 mm

24 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 4

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

119 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

20 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Glandorf

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (52.0955° N, 7.9226° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Glandorf) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
09.06.2014 01:50 Uhr MESZ
Ende
10.06.2014 01:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
24 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_013485
Ereignis-ID
13.485
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Glandorf
Landkreis am Maximum
Landkreis Osnabrück
Bundesland am Maximum
Niedersachsen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
03459034
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
295
Rasterzeile (y)
679
Ostwert (projiziert)
-147.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.079.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
119 km²
Rasterzellen
129
Rasterzellen in Deutschland
129
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
74,7 mm
Mittlerer Niederschlag
57,76 mm
Extremität (Eta)
6,66
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 20 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 6 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 40 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 11 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
4
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
5
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
3
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
9
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
29
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
14,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
10,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
13,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
17,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
27,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
24 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
27,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
32,8 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
11.363
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
95,4 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
14.870
Bevölkerungsdichte (Zone)
124,9 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
14
Siedlungsgrad der Zone
1,4 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0,1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
69 %
Versiegelungsgrad der Zone
1,7 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0,1 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Höhe der Maximumszelle
58,2 m
Tiefster Punkt der Zone
41 m
Mittlere Höhe der Zone
58,6 m
Höchster Punkt der Zone
91 m
Geländeposition der Maximumszelle
-0,3 m
Geländeposition (Minimum)
-7,9 m
Geländeposition (Mittel)
-0,1 m
Geländeposition (Maximum)
8,5 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.