Ereignis W3_Eta_005217 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Gössitz am 7. Juli 2006

Zwischen dem 7. Juli 2006 um 13:50 Uhr und dem 7. Juli 2006 um 19:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Gössitz dokumentiert. Innerhalb von 6 Stunden fielen maximal 44,1 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 38,28 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 2 (Starkregen) und umfasste rund 30,8 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 8 Jahren.

Landkreis Saale-Orla-Kreis, Thüringen · Beginn 7. Juli 2006 um 13:50 Uhr (MESZ) · Ende 7. Juli 2006 um 19:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

44,1 mm

Niederschlag maximal

Mittel 38,28 mm

6 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 2

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

30,8 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

8 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Gössitz

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (50.6105° N, 11.6032° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Gössitz) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
07.07.2006 13:50 Uhr MESZ
Ende
07.07.2006 19:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
6 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_005217
Ereignis-ID
5.217
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Gössitz
Landkreis am Maximum
Landkreis Saale-Orla-Kreis
Bundesland am Maximum
Thüringen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
16075035
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
562
Rasterzeile (y)
505
Ostwert (projiziert)
119.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.253.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
30,8 km²
Rasterzellen
34
Rasterzellen in Deutschland
34
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
44,1 mm
Mittlerer Niederschlag
38,28 mm
Extremität (Eta)
3,17
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 8 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 5 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 21 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 9 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
2
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
4
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
9
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
9
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
0,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
1,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
1,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
4,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
5,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
6,9 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
1.051
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
34,1 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
1.041
Bevölkerungsdichte (Zone)
33,8 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
0,8 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
63,6 %
Versiegelungsgrad der Zone
1,1 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0,1 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
83 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nadelwälder (312)
Höhe der Maximumszelle
379,3 m
Tiefster Punkt der Zone
303 m
Mittlere Höhe der Zone
449,4 m
Höchster Punkt der Zone
567 m
Geländeposition der Maximumszelle
-23,9 m
Geländeposition (Minimum)
-122,6 m
Geländeposition (Mittel)
4,7 m
Geländeposition (Maximum)
103,4 m

Weitere Ereignisse

Ereignisse in der Umgebung

Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.