Ereignis W3_Eta_000642 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Grevenbroich am 4. Mai 2002

Zwischen dem 4. Mai 2002 um 18:50 Uhr und dem 5. Mai 2002 um 06:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Grevenbroich dokumentiert. Innerhalb von 12 Stunden fielen maximal 60,6 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 45,17 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 5 (außergewöhnlicher Starkregen) und umfasste rund 136,7 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 35 Jahren.

Kreis Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen · Beginn 4. Mai 2002 um 18:50 Uhr (MESZ) · Ende 5. Mai 2002 um 06:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

60,6 mm

Niederschlag maximal

Mittel 45,17 mm

12 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 5

außergewöhnlicher Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

136,7 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

35 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Grevenbroich

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.0755° N, 6.6158° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Grevenbroich) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
04.05.2002 18:50 Uhr MESZ
Ende
05.05.2002 06:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
12 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_000642
Ereignis-ID
642
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Grevenbroich
Landkreis am Maximum
Kreis Rhein-Kreis Neuss
Bundesland am Maximum
Nordrhein-Westfalen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
05162008
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
195
Rasterzeile (y)
565
Ostwert (projiziert)
-247.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.193.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
136,7 km²
Rasterzellen
150
Rasterzellen in Deutschland
150
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
60,6 mm
Mittlerer Niederschlag
45,17 mm
Extremität (Eta)
6,06
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 35 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 8 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 36 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 8 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
5
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
5
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südost, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SOZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
38
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südost, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SOZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
38
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
15 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
11,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
14,4 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
18,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
20,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
16,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
20,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
25,9 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
76.811
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
562 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
74.233
Bevölkerungsdichte (Zone)
543,1 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
836
Siedlungsgrad der Zone
6,5 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
17,6 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
99,5 %
Versiegelungsgrad der Zone
8,9 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
21,2 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Höhe der Maximumszelle
69,1 m
Tiefster Punkt der Zone
2 m
Mittlere Höhe der Zone
71,3 m
Höchster Punkt der Zone
174 m
Geländeposition der Maximumszelle
-9,4 m
Geländeposition (Minimum)
-85,6 m
Geländeposition (Mittel)
0,3 m
Geländeposition (Maximum)
90,2 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.