Ereignis W3_Eta_006923 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Groß Kreutz (Havel) am 15. Juni 2007

Zwischen dem 15. Juni 2007 um 23:50 Uhr und dem 16. Juni 2007 um 08:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Groß Kreutz (Havel) dokumentiert. Innerhalb von 9 Stunden fielen maximal 52,1 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 42 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 3 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 187 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 13 Jahren.

Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg · Beginn 15. Juni 2007 um 23:50 Uhr (MESZ) · Ende 16. Juni 2007 um 08:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

52,1 mm

Niederschlag maximal

Mittel 42 mm

9 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 3

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

187 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

13 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Groß Kreutz (Havel)

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (52.3879° N, 12.7900° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Groß Kreutz (Havel)) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
15.06.2007 23:50 Uhr MESZ
Ende
16.06.2007 08:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
9 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_006923
Ereignis-ID
6.923
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Groß Kreutz (Havel)
Landkreis am Maximum
Landkreis Potsdam-Mittelmark
Bundesland am Maximum
Brandenburg
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
12069249
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
640
Rasterzeile (y)
715
Ostwert (projiziert)
197.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.043.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
187 km²
Rasterzellen
202
Rasterzellen in Deutschland
202
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
52,1 mm
Mittlerer Niederschlag
42 mm
Extremität (Eta)
8,26
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 13 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 6 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 32 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 11 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
3
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
5
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
3
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
29
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SWAZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
19
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
9,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
4,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
8,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
13,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
16,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
8,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
14,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
23,3 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
14.336
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
76,7 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
14.008
Bevölkerungsdichte (Zone)
74,9 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
118
Siedlungsgrad der Zone
2,3 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
4,1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
85,3 %
Versiegelungsgrad der Zone
2,8 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
3,5 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nadelwälder (312)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Höhe der Maximumszelle
46,8 m
Tiefster Punkt der Zone
21 m
Mittlere Höhe der Zone
46,2 m
Höchster Punkt der Zone
94 m
Geländeposition der Maximumszelle
2,4 m
Geländeposition (Minimum)
-15,5 m
Geländeposition (Mittel)
-0 m
Geländeposition (Maximum)
50,2 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.