Ereignis W3_Eta_000563 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Großbreitenbach am 26. Januar 2002

Zwischen dem 26. Januar 2002 um 00:50 Uhr und dem 28. Januar 2002 um 00:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Großbreitenbach dokumentiert. Innerhalb von 48 Stunden fielen maximal 110,7 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 69,86 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 5 (außergewöhnlicher Starkregen) und umfasste rund 316 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 38 Jahren.

Landkreis Ilm-Kreis, Thüringen · Beginn 26. Januar 2002 um 00:50 Uhr (MEZ) · Ende 28. Januar 2002 um 00:50 Uhr (MEZ) · Datenstand 02.09.2026

110,7 mm

Niederschlag maximal

Mittel 69,86 mm

48 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 5

außergewöhnlicher Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

316 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

38 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Großbreitenbach

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (50.5942° N, 10.9428° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Großbreitenbach) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
26.01.2002 00:50 Uhr MEZ
Ende
28.01.2002 00:50 Uhr MEZ
Dauerstufe
48 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_000563
Ereignis-ID
563
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Großbreitenbach
Landkreis am Maximum
Landkreis Ilm-Kreis
Bundesland am Maximum
Thüringen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
16070058
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
513
Rasterzeile (y)
502
Ostwert (projiziert)
70.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.256.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
316 km²
Rasterzellen
349
Rasterzellen in Deutschland
349
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
110,7 mm
Mittlerer Niederschlag
69,86 mm
Extremität (Eta)
5,52
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 38 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 4 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 15 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 3 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
5
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
3
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Nordwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, trocken (NWAAT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
5
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Nordwest, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (NWZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
40
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
24,4 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
11,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
21,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
35,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
28,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
13,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
23,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
38,3 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
21.003
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
66,5 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
21.209
Bevölkerungsdichte (Zone)
67,1 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
0,9 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
85,2 %
Versiegelungsgrad der Zone
1,1 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
99 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nadelwälder (312)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nadelwälder (312)
Höhe der Maximumszelle
766,4 m
Tiefster Punkt der Zone
440 m
Mittlere Höhe der Zone
704,1 m
Höchster Punkt der Zone
975 m
Geländeposition der Maximumszelle
30,8 m
Geländeposition (Minimum)
-187,8 m
Geländeposition (Mittel)
4,8 m
Geländeposition (Maximum)
194,1 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.