Ereignis W3_Eta_016603 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Großhartmannsdorf am 25. Juni 2016

Zwischen dem 25. Juni 2016 um 12:50 Uhr und dem 25. Juni 2016 um 14:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Großhartmannsdorf dokumentiert. Innerhalb von 2 Stunden fielen maximal 85,9 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 43,37 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 8 (extremer Starkregen) und umfasste rund 63,6 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei über 100 Jahren.

Landkreis Mittelsachsen, Sachsen · Beginn 25. Juni 2016 um 12:50 Uhr (MESZ) · Ende 25. Juni 2016 um 14:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

85,9 mm

Niederschlag maximal

Mittel 43,37 mm

2 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 8

extremer Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 3

63,6 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

> 100 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Großhartmannsdorf

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (50.8040° N, 13.3056° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Großhartmannsdorf) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
25.06.2016 12:50 Uhr MESZ
Ende
25.06.2016 14:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
2 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_016603
Ereignis-ID
16.603
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Großhartmannsdorf
Landkreis am Maximum
Landkreis Mittelsachsen
Bundesland am Maximum
Sachsen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
14522200
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
687
Rasterzeile (y)
533
Ostwert (projiziert)
244.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.225.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
63,6 km²
Rasterzellen
70
Rasterzellen in Deutschland
70
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
85,9 mm
Mittlerer Niederschlag
43,37 mm
Extremität (Eta)
6,19
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 12 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 21 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
8
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
3
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
8
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
4
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
29
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
29
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
7,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
6,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
8,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
20,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
14,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
18,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
23,2 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
12.166
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
191,3 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
15.323
Bevölkerungsdichte (Zone)
240,9 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
4,5 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
91,4 %
Versiegelungsgrad der Zone
4,4 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Wiesen und Weiden (231)
Höhe der Maximumszelle
543,5 m
Tiefster Punkt der Zone
407 m
Mittlere Höhe der Zone
510,3 m
Höchster Punkt der Zone
588 m
Geländeposition der Maximumszelle
19,5 m
Geländeposition (Minimum)
-49,4 m
Geländeposition (Mittel)
1,4 m
Geländeposition (Maximum)
55,9 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.