Ereignis W3_Eta_004182 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Großräschen am 29. Juli 2005

Zwischen dem 29. Juli 2005 um 20:50 Uhr und dem 30. Juli 2005 um 02:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Großräschen dokumentiert. Innerhalb von 6 Stunden fielen maximal 44,0 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 37,95 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 2 (Starkregen) und umfasste rund 20,2 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 8 Jahren.

Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Brandenburg · Beginn 29. Juli 2005 um 20:50 Uhr (MESZ) · Ende 30. Juli 2005 um 02:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

44,0 mm

Niederschlag maximal

Mittel 37,95 mm

6 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 2

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

20,2 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

8 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Großräschen

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.5759° N, 13.9875° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Großräschen) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
29.07.2005 20:50 Uhr MESZ
Ende
30.07.2005 02:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
6 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_004182
Ereignis-ID
4.182
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Großräschen
Landkreis am Maximum
Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Bundesland am Maximum
Brandenburg
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
12066112
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
731
Rasterzeile (y)
626
Ostwert (projiziert)
288.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.132.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
20,2 km²
Rasterzellen
22
Rasterzellen in Deutschland
22
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
44 mm
Mittlerer Niederschlag
37,95 mm
Extremität (Eta)
2,88
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 8 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 5 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 18 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 12 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
2
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
3
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
3
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
29
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SWAZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
19
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
17,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
11,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
14 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
18,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
40,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
27,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
32,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
40,6 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
4.457
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
221 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
4.121
Bevölkerungsdichte (Zone)
204,3 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
8,9 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
5,6 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
84,7 %
Versiegelungsgrad der Zone
14,2 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
1,8 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Abbauflächen (131)
Landnutzung an der Maximumszelle
Abbauflächen (131)
Höhe der Maximumszelle
118,3 m
Tiefster Punkt der Zone
44 m
Mittlere Höhe der Zone
112,2 m
Höchster Punkt der Zone
140 m
Geländeposition der Maximumszelle
-1,7 m
Geländeposition (Minimum)
-35,8 m
Geländeposition (Mittel)
-0,2 m
Geländeposition (Maximum)
20 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.