Ereignis W3_Eta_017555 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Großrosseln am 22. Juni 2017

Zwischen dem 22. Juni 2017 um 13:50 Uhr und dem 22. Juni 2017 um 15:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Großrosseln dokumentiert. Innerhalb von 2 Stunden fielen maximal 53,3 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 34,57 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 7 (außergewöhnlicher Starkregen) und umfasste rund 119,2 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei über 100 Jahren.

Landkreis Regionalverband Saarbr, Saarland · Beginn 22. Juni 2017 um 13:50 Uhr (MESZ) · Ende 22. Juni 2017 um 15:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

53,3 mm

Niederschlag maximal

Mittel 34,57 mm

2 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 7

außergewöhnlicher Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 3

119,2 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

> 100 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Großrosseln

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (49.1897° N, 6.8502° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Großrosseln) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 47 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
22.06.2017 13:50 Uhr MESZ
Ende
22.06.2017 15:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
2 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_017555
Ereignis-ID
17.555
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Großrosseln
Landkreis am Maximum
Landkreis Regionalverband Saarbr
Bundesland am Maximum
Saarland
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
10041512
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
200
Rasterzeile (y)
343
Ostwert (projiziert)
-242.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.415.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
119,2 km²
Rasterzellen
134
Rasterzellen in Deutschland
63
Flächenanteil in Deutschland
47 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
53,3 mm
Mittlerer Niederschlag
34,57 mm
Extremität (Eta)
9,55
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 13 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 29 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
7
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
3
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
8
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
4
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Nordwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (NWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
30
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Nordwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (NWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
30
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
4,8 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
1,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
4,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
7,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
14,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
6,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
12,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
18,6 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
68.615
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
575,6 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
125.950
Bevölkerungsdichte (Zone)
1.056,6 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
13,1 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
1,7 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
100 %
Versiegelungsgrad der Zone
15,8 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
2,9 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Laubwälder (311)
Landnutzung an der Maximumszelle
Mischwälder (313)
Höhe der Maximumszelle
222,4 m
Tiefster Punkt der Zone
164 m
Mittlere Höhe der Zone
265,3 m
Höchster Punkt der Zone
395 m
Geländeposition der Maximumszelle
-10,5 m
Geländeposition (Minimum)
-79,5 m
Geländeposition (Mittel)
1 m
Geländeposition (Maximum)
88,5 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.