Ereignis W3_Eta_013609 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Guben am 11. Juni 2014

Zwischen dem 11. Juni 2014 um 17:50 Uhr und dem 11. Juni 2014 um 18:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Guben dokumentiert. Innerhalb von 1 Stunde fielen maximal 33,4 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 28,36 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 3 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 31,3 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 16 Jahren.

Landkreis Spree-Neiße, Brandenburg · Beginn 11. Juni 2014 um 17:50 Uhr (MESZ) · Ende 11. Juni 2014 um 18:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

33,4 mm

Niederschlag maximal

Mittel 28,36 mm

1 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 3

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

31,3 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

16 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Guben

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.9143° N, 14.6840° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Guben) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 73,5 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
11.06.2014 17:50 Uhr MESZ
Ende
11.06.2014 18:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
1 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_013609
Ereignis-ID
13.609
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Guben
Landkreis am Maximum
Landkreis Spree-Neiße
Bundesland am Maximum
Brandenburg
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
12071160
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
778
Rasterzeile (y)
669
Ostwert (projiziert)
335.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.089.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
31,3 km²
Rasterzellen
34
Rasterzellen in Deutschland
25
Flächenanteil in Deutschland
73,5 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
33,4 mm
Mittlerer Niederschlag
28,36 mm
Extremität (Eta)
5,04
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 16 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 8 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 76 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 34 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
3
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
6
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
5
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
9
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
9
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
5,4 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
4,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
5,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
5,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
19 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
16,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
18,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
20,1 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
903
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
28,8 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
1.326
Bevölkerungsdichte (Zone)
42,4 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
94
Siedlungsgrad der Zone
3,8 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
8,6 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
100 %
Versiegelungsgrad der Zone
3,7 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
8,2 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Wiesen und Weiden (231)
Höhe der Maximumszelle
66,6 m
Tiefster Punkt der Zone
41 m
Mittlere Höhe der Zone
62,1 m
Höchster Punkt der Zone
108 m
Geländeposition der Maximumszelle
2,5 m
Geländeposition (Minimum)
-15,9 m
Geländeposition (Mittel)
0,6 m
Geländeposition (Maximum)
37,5 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.