Ereignis W3_Eta_016243 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Guldental am 5. Juni 2016

Zwischen dem 5. Juni 2016 um 16:50 Uhr und dem 5. Juni 2016 um 17:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Guldental dokumentiert. Innerhalb von 1 Stunde fielen maximal 42,0 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 32,71 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 6 (außergewöhnlicher Starkregen) und umfasste rund 22,4 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 91 Jahren.

Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz · Beginn 5. Juni 2016 um 16:50 Uhr (MESZ) · Ende 5. Juni 2016 um 17:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

42,0 mm

Niederschlag maximal

Mittel 32,71 mm

1 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 6

außergewöhnlicher Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 4

22,4 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

91 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Guldental

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (49.8828° N, 7.8614° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Guldental) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
05.06.2016 16:50 Uhr MESZ
Ende
05.06.2016 17:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
1 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_016243
Ereignis-ID
16.243
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Guldental
Landkreis am Maximum
Landkreis Bad Kreuznach
Bundesland am Maximum
Rheinland-Pfalz
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
07133035
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
281
Rasterzeile (y)
421
Ostwert (projiziert)
-161.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.337.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
22,4 km²
Rasterzellen
25
Rasterzellen in Deutschland
25
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
42 mm
Mittlerer Niederschlag
32,71 mm
Extremität (Eta)
5,65
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 91 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 24 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
6
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
4
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
8
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
6
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
keine vorherrschende Anströmrichtung, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (XXAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
6
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (XXAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
6
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
22,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
18,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
22,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
27 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
35,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
31,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
36,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
43,5 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
9.510
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
423,8 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
10.716
Bevölkerungsdichte (Zone)
477,5 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
6,8 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
5,3 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
98,9 %
Versiegelungsgrad der Zone
6,3 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
3 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
99 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Weinbauflächen (221)
Landnutzung an der Maximumszelle
Laubwälder (311)
Höhe der Maximumszelle
189 m
Tiefster Punkt der Zone
90 m
Mittlere Höhe der Zone
173,3 m
Höchster Punkt der Zone
278 m
Geländeposition der Maximumszelle
14,4 m
Geländeposition (Minimum)
-49,5 m
Geländeposition (Mittel)
4,5 m
Geländeposition (Maximum)
65,9 m

Weitere Ereignisse

Ereignisse in der Umgebung

Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.