Ereignis W3_Eta_012871 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Halblech am 3. August 2013

Zwischen dem 3. August 2013 um 19:50 Uhr und dem 3. August 2013 um 22:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Halblech dokumentiert. Innerhalb von 3 Stunden fielen maximal 69,6 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 39,03 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 6 (außergewöhnlicher Starkregen) und umfasste rund 642,6 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 71 Jahren.

Landkreis Ostallgäu, Bayern · Beginn 3. August 2013 um 19:50 Uhr (MESZ) · Ende 3. August 2013 um 22:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

69,6 mm

Niederschlag maximal

Mittel 39,03 mm

3 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 6

außergewöhnlicher Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 1

642,6 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

71 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Halblech

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (47.6415° N, 10.7843° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Halblech) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 43,2 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
03.08.2013 19:50 Uhr MESZ
Ende
03.08.2013 22:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
3 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_012871
Ereignis-ID
12.871
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Halblech
Landkreis am Maximum
Landkreis Ostallgäu
Bundesland am Maximum
Bayern
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
09777173
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
506
Rasterzeile (y)
153
Ostwert (projiziert)
63.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.605.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
642,6 km²
Rasterzellen
739
Rasterzellen in Deutschland
319
Flächenanteil in Deutschland
43,2 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
69,6 mm
Mittlerer Niederschlag
39,03 mm
Extremität (Eta)
11,72
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 71 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 3 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 81 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 6 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
6
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
1
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
6
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
9
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
9
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
7,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
5,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
9,4 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
15,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
14,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
11 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
21,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
35 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
24.096
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
37,5 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
47.308
Bevölkerungsdichte (Zone)
73,6 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
12
Siedlungsgrad der Zone
1,3 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0,8 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
88,5 %
Versiegelungsgrad der Zone
1,5 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
1 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nadelwälder (312)
Landnutzung an der Maximumszelle
Wiesen und Weiden (231)
Höhe der Maximumszelle
828,4 m
Tiefster Punkt der Zone
713 m
Mittlere Höhe der Zone
1.226,6 m
Höchster Punkt der Zone
2.463 m
Geländeposition der Maximumszelle
18 m
Geländeposition (Minimum)
-339,9 m
Geländeposition (Mittel)
0,3 m
Geländeposition (Maximum)
622,3 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.