Ereignis W3_Eta_020601 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Haldensleben am 10. März 2019

Zwischen dem 10. März 2019 um 10:50 Uhr und dem 10. März 2019 um 19:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Haldensleben dokumentiert. Innerhalb von 9 Stunden fielen maximal 61,6 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 47,19 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 5 (außergewöhnlicher Starkregen) und umfasste rund 76,8 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 38 Jahren.

Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt · Beginn 10. März 2019 um 10:50 Uhr (MEZ) · Ende 10. März 2019 um 19:50 Uhr (MEZ) · Datenstand 02.09.2026

61,6 mm

Niederschlag maximal

Mittel 47,19 mm

9 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 5

außergewöhnlicher Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 3

76,8 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

38 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Haldensleben I

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (52.2624° N, 11.4675° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Haldensleben I) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
10.03.2019 10:50 Uhr MEZ
Ende
10.03.2019 19:50 Uhr MEZ
Dauerstufe
9 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_020601
Ereignis-ID
20.601
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Haldensleben
Landkreis am Maximum
Landkreis Börde
Bundesland am Maximum
Sachsen-Anhalt
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
15083270
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
547
Rasterzeile (y)
697
Ostwert (projiziert)
104.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.061.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
76,8 km²
Rasterzellen
83
Rasterzellen in Deutschland
83
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
61,6 mm
Mittlerer Niederschlag
47,19 mm
Extremität (Eta)
6,79
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 38 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 11 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 88 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 21 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
5
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
3
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
6
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
4
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Nordwest, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (NWZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
40
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Nordwest, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (NWZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
40
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
11,4 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
6,8 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
10,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
13,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
12,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
7,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
11,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
14,8 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
19.083
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
248,6 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
19.032
Bevölkerungsdichte (Zone)
248 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
7 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0,9 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
100 %
Versiegelungsgrad der Zone
8 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Wiesen und Weiden (231)
Höhe der Maximumszelle
52,2 m
Tiefster Punkt der Zone
42 m
Mittlere Höhe der Zone
64,3 m
Höchster Punkt der Zone
113 m
Geländeposition der Maximumszelle
-6,4 m
Geländeposition (Minimum)
-19,2 m
Geländeposition (Mittel)
-2 m
Geländeposition (Maximum)
24,3 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.