Ereignis W3_Eta_006605 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Ibbenbüren am 9. Juni 2007

Zwischen dem 9. Juni 2007 um 16:50 Uhr und dem 9. Juni 2007 um 17:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Ibbenbüren dokumentiert. Innerhalb von 1 Stunde fielen maximal 87,1 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 42,71 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 10 (extremer Starkregen) und umfasste rund 186 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei weit über 100 Jahren (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre).

Kreis Steinfurt, Nordrhein-Westfalen · Beginn 9. Juni 2007 um 16:50 Uhr (MESZ) · Ende 9. Juni 2007 um 17:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

87,1 mm

Niederschlag maximal

Mittel 42,71 mm

1 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 10

extremer Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 5

186 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

>> 100 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Ibbenbueren

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (52.2885° N, 7.6852° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Ibbenbueren) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
09.06.2007 16:50 Uhr MESZ
Ende
09.06.2007 17:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
1 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_006605
Ereignis-ID
6.605
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Ibbenbüren
Landkreis am Maximum
Kreis Steinfurt
Bundesland am Maximum
Nordrhein-Westfalen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
05566028
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
279
Rasterzeile (y)
702
Ostwert (projiziert)
-163.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.056.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
186 km²
Rasterzellen
201
Rasterzellen in Deutschland
201
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
87,1 mm
Mittlerer Niederschlag
42,71 mm
Extremität (Eta)
15,12
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
weit über 100 Jahre (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre)
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 47 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
weit über 100 Jahre (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre)
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 78 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
10
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
5
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
10
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
6
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (XXZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
26
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (XXZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
26
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
2,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
1,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
2,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
3,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
8,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
7,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
9,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
12,4 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
69.151
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
371,7 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
66.889
Bevölkerungsdichte (Zone)
359,5 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
680
Siedlungsgrad der Zone
4,7 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
4,7 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
89,3 %
Versiegelungsgrad der Zone
6,8 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
9,7 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Höhe der Maximumszelle
59,9 m
Tiefster Punkt der Zone
35 m
Mittlere Höhe der Zone
71,2 m
Höchster Punkt der Zone
174 m
Geländeposition der Maximumszelle
-16 m
Geländeposition (Minimum)
-50,3 m
Geländeposition (Mittel)
-0,3 m
Geländeposition (Maximum)
84,9 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.