Ereignis W3_Eta_017646 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Ingoldingen am 28. Juni 2017

Zwischen dem 28. Juni 2017 um 20:50 Uhr und dem 29. Juni 2017 um 05:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Ingoldingen dokumentiert. Innerhalb von 9 Stunden fielen maximal 59,5 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 42,87 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 3 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 160,1 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 14 Jahren.

Landkreis Biberach, Baden-Württemberg · Beginn 28. Juni 2017 um 20:50 Uhr (MESZ) · Ende 29. Juni 2017 um 05:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

59,5 mm

Niederschlag maximal

Mittel 42,87 mm

9 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 3

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 1

160,1 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

14 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Ingoldingen

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (47.9719° N, 9.7119° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Ingoldingen) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
28.06.2017 20:50 Uhr MESZ
Ende
29.06.2017 05:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
9 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_017646
Ereignis-ID
17.646
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Ingoldingen
Landkreis am Maximum
Landkreis Biberach
Bundesland am Maximum
Baden-Württemberg
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
08426062
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
420
Rasterzeile (y)
192
Ostwert (projiziert)
-22.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.566.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
160,1 km²
Rasterzellen
183
Rasterzellen in Deutschland
183
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
59,5 mm
Mittlerer Niederschlag
42,87 mm
Extremität (Eta)
3,98
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 14 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 2 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 19 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 3 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
3
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
1
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
3
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SWZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
39
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (XXZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
36
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
15,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
7,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
13,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
19,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
29,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
13,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
23,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
39 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
15.523
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
97 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
15.276
Bevölkerungsdichte (Zone)
95,4 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
2 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
83 %
Versiegelungsgrad der Zone
2,1 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Wiesen und Weiden (231)
Landnutzung an der Maximumszelle
Wiesen und Weiden (231)
Höhe der Maximumszelle
560,5 m
Tiefster Punkt der Zone
538 m
Mittlere Höhe der Zone
627,8 m
Höchster Punkt der Zone
773 m
Geländeposition der Maximumszelle
-10,1 m
Geländeposition (Minimum)
-66 m
Geländeposition (Mittel)
-0,2 m
Geländeposition (Maximum)
69 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.