Ereignis W3_Eta_003263 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Kiel am 2. Juli 2004

Zwischen dem 2. Juli 2004 um 13:50 Uhr und dem 2. Juli 2004 um 14:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Kiel dokumentiert. Innerhalb von 1 Stunde fielen maximal 38,8 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 31,09 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 7 (außergewöhnlicher Starkregen) und umfasste rund 14,2 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei über 100 Jahren.

Kreisfreie Stadt Kiel, Schleswig-Holstein · Beginn 2. Juli 2004 um 13:50 Uhr (MESZ) · Ende 2. Juli 2004 um 14:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

38,8 mm

Niederschlag maximal

Mittel 31,09 mm

1 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 7

außergewöhnlicher Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 5

14,2 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

> 100 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Kiel

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (54.3234° N, 10.1204° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Kiel) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 93,3 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
02.07.2004 13:50 Uhr MESZ
Ende
02.07.2004 14:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
1 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_003263
Ereignis-ID
3.263
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Kiel
Landkreis am Maximum
Kreisfreie Stadt Kiel
Bundesland am Maximum
Schleswig-Holstein
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
01002000
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
451
Rasterzeile (y)
933
Ostwert (projiziert)
8.038 m
Nordwert (projiziert)
-3.825.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
14,2 km²
Rasterzellen
15
Rasterzellen in Deutschland
14
Flächenanteil in Deutschland
93,3 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
38,8 mm
Mittlerer Niederschlag
31,09 mm
Extremität (Eta)
4,61
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 34 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
7
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
5
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
8
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
7
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, trocken (SWAZT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
14
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, trocken (SWAZT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
14
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
20,8 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
19,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
20,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
21,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
41,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
39,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
41,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
43 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
53.260
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
3.746,5 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
51.118
Bevölkerungsdichte (Zone)
3.595,9 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
9.353
Siedlungsgrad der Zone
25,6 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
46,1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
91,6 %
Versiegelungsgrad der Zone
42 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
68 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht durchgängig städtische Prägung (112)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht durchgängig städtische Prägung (112)
Höhe der Maximumszelle
22,5 m
Tiefster Punkt der Zone
0 m
Mittlere Höhe der Zone
20,3 m
Höchster Punkt der Zone
45 m
Geländeposition der Maximumszelle
0 m
Geländeposition (Minimum)
-17,2 m
Geländeposition (Mittel)
0,4 m
Geländeposition (Maximum)
27,8 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.