Ereignis W3_Eta_003866 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Kißlegg am 14. Juni 2005

Zwischen dem 14. Juni 2005 um 15:50 Uhr und dem 15. Juni 2005 um 09:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Kißlegg dokumentiert. Innerhalb von 18 Stunden fielen maximal 56,9 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 49,67 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 1 (Starkregen) und umfasste rund 174,6 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 2 Jahren.

Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg · Beginn 14. Juni 2005 um 15:50 Uhr (MESZ) · Ende 15. Juni 2005 um 09:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

56,9 mm

Niederschlag maximal

Mittel 49,67 mm

18 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 1

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 1

174,6 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

2 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Kißlegg

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (47.7960° N, 9.8756° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Kißlegg) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
14.06.2005 15:50 Uhr MESZ
Ende
15.06.2005 09:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
18 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_003866
Ereignis-ID
3.866
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Kißlegg
Landkreis am Maximum
Landkreis Ravensburg
Bundesland am Maximum
Baden-Württemberg
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
08436052
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
433
Rasterzeile (y)
171
Ostwert (projiziert)
-9.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.587.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
174,6 km²
Rasterzellen
200
Rasterzellen in Deutschland
200
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
56,9 mm
Mittlerer Niederschlag
49,67 mm
Extremität (Eta)
1,6
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 2 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 1 Jahr
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 3 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 2 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
1
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
1
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
1
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
1
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
29
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, trocken (SWAAT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
4
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
14,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
9,4 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
13,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
19,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
25,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
19,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
24,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
30,8 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
16.684
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
95,5 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
18.635
Bevölkerungsdichte (Zone)
106,7 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
133
Siedlungsgrad der Zone
1,8 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
9,3 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
97,1 %
Versiegelungsgrad der Zone
1,9 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
13,2 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Wiesen und Weiden (231)
Landnutzung an der Maximumszelle
Wiesen und Weiden (231)
Höhe der Maximumszelle
648,4 m
Tiefster Punkt der Zone
615 m
Mittlere Höhe der Zone
672,2 m
Höchster Punkt der Zone
773 m
Geländeposition der Maximumszelle
-9,8 m
Geländeposition (Minimum)
-49,3 m
Geländeposition (Mittel)
-0,1 m
Geländeposition (Maximum)
62 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.