Ereignis W3_Eta_011433 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Kolbermoor am 29. Mai 2012

Zwischen dem 29. Mai 2012 um 11:50 Uhr und dem 29. Mai 2012 um 13:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Kolbermoor dokumentiert. Innerhalb von 2 Stunden fielen maximal 51,2 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 34,17 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 3 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 55,9 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 18 Jahren.

Landkreis Rosenheim, Bayern · Beginn 29. Mai 2012 um 11:50 Uhr (MESZ) · Ende 29. Mai 2012 um 13:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

51,2 mm

Niederschlag maximal

Mittel 34,17 mm

2 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 3

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

55,9 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

18 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Kolbermoor

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (47.8392° N, 12.0266° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Kolbermoor) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
29.05.2012 11:50 Uhr MESZ
Ende
29.05.2012 13:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
2 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_011433
Ereignis-ID
11.433
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Kolbermoor
Landkreis am Maximum
Landkreis Rosenheim
Bundesland am Maximum
Bayern
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
09187150
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
605
Rasterzeile (y)
179
Ostwert (projiziert)
162.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.579.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
55,9 km²
Rasterzellen
64
Rasterzellen in Deutschland
64
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
51,2 mm
Mittlerer Niederschlag
34,17 mm
Extremität (Eta)
4,64
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 18 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 3 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 11 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
3
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
7
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
3
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Nordwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, trocken (NWAAT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
5
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Nordwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, trocken (NWAAT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
5
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
10 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
8,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
10,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
17,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
20 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
17,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
21 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
31,7 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
37.703
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
674,4 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
47.510
Bevölkerungsdichte (Zone)
849,8 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
26
Siedlungsgrad der Zone
8,1 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
90,5 %
Versiegelungsgrad der Zone
10,6 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0,5 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Wiesen und Weiden (231)
Landnutzung an der Maximumszelle
Komplexe Parzellenstrukturen (242)
Höhe der Maximumszelle
473,8 m
Tiefster Punkt der Zone
444 m
Mittlere Höhe der Zone
473,9 m
Höchster Punkt der Zone
532 m
Geländeposition der Maximumszelle
-1,4 m
Geländeposition (Minimum)
-16,4 m
Geländeposition (Mittel)
-0,8 m
Geländeposition (Maximum)
21,9 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.