Ereignis W3_Eta_014313 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Krümmel am 29. Juli 2014

Zwischen dem 29. Juli 2014 um 17:50 Uhr und dem 30. Juli 2014 um 02:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Krümmel dokumentiert. Innerhalb von 9 Stunden fielen maximal 48,5 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 41,41 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 2 (Starkregen) und umfasste rund 61,6 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 8 Jahren.

Landkreis Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz · Beginn 29. Juli 2014 um 17:50 Uhr (MESZ) · Ende 30. Juli 2014 um 02:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

48,5 mm

Niederschlag maximal

Mittel 41,41 mm

9 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 2

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

61,6 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

8 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Krümmel

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

Karte wird geladen …

Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (50.5278° N, 7.7293° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Krümmel) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
29.07.2014 17:50 Uhr MESZ
Ende
30.07.2014 02:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
9 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_014313
Ereignis-ID
14.313
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Krümmel
Landkreis am Maximum
Landkreis Westerwaldkreis
Bundesland am Maximum
Rheinland-Pfalz
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
07143041
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
274
Rasterzeile (y)
497
Ostwert (projiziert)
-168.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.261.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
61,6 km²
Rasterzellen
68
Rasterzellen in Deutschland
68
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
48,5 mm
Mittlerer Niederschlag
41,41 mm
Extremität (Eta)
5,34
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 8 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 4 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 34 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 14 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
2
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
5
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
3
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (XXZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
36
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (XXAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
6
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
16,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
12,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
16,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
25,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
40,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
32 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
38,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
49,3 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
8.482
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
137,7 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
11.029
Bevölkerungsdichte (Zone)
179,1 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
37
Siedlungsgrad der Zone
2,6 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0,2 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
70 %
Versiegelungsgrad der Zone
2,9 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Wiesen und Weiden (231)
Landnutzung an der Maximumszelle
Wiesen und Weiden (231)
Höhe der Maximumszelle
252,2 m
Tiefster Punkt der Zone
212 m
Mittlere Höhe der Zone
299 m
Höchster Punkt der Zone
479 m
Geländeposition der Maximumszelle
-12,5 m
Geländeposition (Minimum)
-40,9 m
Geländeposition (Mittel)
-0,8 m
Geländeposition (Maximum)
88,4 m

Weitere Ereignisse

Ereignisse in der Umgebung

Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.