Ereignis W3_Eta_029048 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Landsberg am Lech am 16. August 2025

Zwischen dem 16. August 2025 um 05:50 Uhr und dem 16. August 2025 um 07:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Landsberg am Lech dokumentiert. Innerhalb von 2 Stunden fielen maximal 32,5 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 29,37 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 2 (Starkregen) und umfasste rund 12,3 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 4 Jahren.

Landkreis Landsberg am Lech, Bayern · Beginn 16. August 2025 um 05:50 Uhr (MESZ) · Ende 16. August 2025 um 07:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

32,5 mm

Niederschlag maximal

Mittel 29,37 mm

2 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 2

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 1

12,3 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

4 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Landsberg am Lech

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (48.0775° N, 10.8435° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Landsberg am Lech) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
16.08.2025 05:50 Uhr MESZ
Ende
16.08.2025 07:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
2 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_029048
Ereignis-ID
29.048
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Landsberg am Lech
Landkreis am Maximum
Landkreis Landsberg am Lech
Bundesland am Maximum
Bayern
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
09181130
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
510
Rasterzeile (y)
205
Ostwert (projiziert)
67.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.553.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
12,3 km²
Rasterzellen
14
Rasterzellen in Deutschland
14
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
32,5 mm
Mittlerer Niederschlag
29,37 mm
Extremität (Eta)
1,31
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 4 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 2 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 7 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 4 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
2
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
1
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
2
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Nordwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (NWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
10
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Nordwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (NWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
10
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
4,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
5,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
25,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
24,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
27,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
30,6 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
18.412
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
1.501,1 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
18.245
Bevölkerungsdichte (Zone)
1.487,5 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
20,8 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
6,7 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
90 %
Versiegelungsgrad der Zone
27,6 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
17,1 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht durchgängig städtische Prägung (112)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nadelwälder (312)
Höhe der Maximumszelle
596,1 m
Tiefster Punkt der Zone
578 m
Mittlere Höhe der Zone
607 m
Höchster Punkt der Zone
665 m
Geländeposition der Maximumszelle
1,3 m
Geländeposition (Minimum)
-32,2 m
Geländeposition (Mittel)
0,6 m
Geländeposition (Maximum)
24,5 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.