Ereignis W3_Eta_005282 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Mandern am 12. Juli 2006

Zwischen dem 12. Juli 2006 um 13:50 Uhr und dem 12. Juli 2006 um 15:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Mandern dokumentiert. Innerhalb von 2 Stunden fielen maximal 41,9 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 32,53 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 5 (außergewöhnlicher Starkregen) und umfasste rund 11,6 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 35 Jahren.

Landkreis Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz · Beginn 12. Juli 2006 um 13:50 Uhr (MESZ) · Ende 12. Juli 2006 um 15:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

41,9 mm

Niederschlag maximal

Mittel 32,53 mm

2 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 5

außergewöhnlicher Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 3

11,6 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

35 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Mandern

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (49.6116° N, 6.7750° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Mandern) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
12.07.2006 13:50 Uhr MESZ
Ende
12.07.2006 15:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
2 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_005282
Ereignis-ID
5.282
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Mandern
Landkreis am Maximum
Landkreis Trier-Saarburg
Bundesland am Maximum
Rheinland-Pfalz
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
07235081
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
197
Rasterzeile (y)
393
Ostwert (projiziert)
-245.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.365.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
11,6 km²
Rasterzellen
13
Rasterzellen in Deutschland
13
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
41,9 mm
Mittlerer Niederschlag
32,53 mm
Extremität (Eta)
3
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 35 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 10 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 30 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
5
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
3
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
7
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
4
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
keine vorherrschende Anströmrichtung, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, trocken (XXAAT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
1
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, trocken (XXAAT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
1
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
1,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
2,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
6,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
5,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
8,6 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
1.855
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
159,5 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
1.734
Bevölkerungsdichte (Zone)
149,1 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
7
Siedlungsgrad der Zone
2,8 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
2,1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
54,5 %
Versiegelungsgrad der Zone
2,3 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
3,1 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
84 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Wiesen und Weiden (231)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Höhe der Maximumszelle
462,4 m
Tiefster Punkt der Zone
410 m
Mittlere Höhe der Zone
470,4 m
Höchster Punkt der Zone
557 m
Geländeposition der Maximumszelle
-6,7 m
Geländeposition (Minimum)
-54,1 m
Geländeposition (Mittel)
-18,1 m
Geländeposition (Maximum)
29,5 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.