Ereignis W3_Eta_017066 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Marsberg am 27. August 2016

Zwischen dem 27. August 2016 um 16:50 Uhr und dem 27. August 2016 um 17:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Marsberg dokumentiert. Innerhalb von 1 Stunde fielen maximal 114,2 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 53,22 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 11 (extremer Starkregen) und umfasste rund 51,3 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei weit über 100 Jahren (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre).

Kreis Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen · Beginn 27. August 2016 um 16:50 Uhr (MESZ) · Ende 27. August 2016 um 17:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

114,2 mm

Niederschlag maximal

Mittel 53,22 mm

1 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 11

extremer Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 7

51,3 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

>> 100 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Marsberg

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.4219° N, 8.7747° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Marsberg) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
27.08.2016 16:50 Uhr MESZ
Ende
27.08.2016 17:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
1 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_017066
Ereignis-ID
17.066
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Marsberg
Landkreis am Maximum
Kreis Hochsauerlandkreis
Bundesland am Maximum
Nordrhein-Westfalen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
05958024
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
354
Rasterzeile (y)
599
Ostwert (projiziert)
-88.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.159.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
51,3 km²
Rasterzellen
56
Rasterzellen in Deutschland
56
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
114,2 mm
Mittlerer Niederschlag
53,22 mm
Extremität (Eta)
12,7
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
weit über 100 Jahre (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre)
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
über 100 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
weit über 100 Jahre (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre)
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
weit über 100 Jahre (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre)
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
11
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
7
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
11
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
8
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
9
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
9
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
0,8 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
0,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
0,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
0,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
3,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
1,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
3,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
4,3 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
4.779
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
93,2 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
4.665
Bevölkerungsdichte (Zone)
91 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
2,1 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
15,1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
95,4 %
Versiegelungsgrad der Zone
2 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
15,4 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Laubwälder (311)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht durchgängig städtische Prägung (112)
Höhe der Maximumszelle
313 m
Tiefster Punkt der Zone
274 m
Mittlere Höhe der Zone
385,7 m
Höchster Punkt der Zone
508 m
Geländeposition der Maximumszelle
-31,3 m
Geländeposition (Minimum)
-87,5 m
Geländeposition (Mittel)
-1,5 m
Geländeposition (Maximum)
135,9 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.