Ereignis W3_Eta_002400 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Moers am 30. Mai 2003

Zwischen dem 30. Mai 2003 um 22:50 Uhr und dem 30. Mai 2003 um 23:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Moers dokumentiert. Innerhalb von 1 Stunde fielen maximal 64,5 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 36,25 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 10 (extremer Starkregen) und umfasste rund 100,8 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei weit über 100 Jahren (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre).

Kreis Wesel, Nordrhein-Westfalen · Beginn 30. Mai 2003 um 22:50 Uhr (MESZ) · Ende 30. Mai 2003 um 23:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

64,5 mm

Niederschlag maximal

Mittel 36,25 mm

1 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 10

extremer Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 5

100,8 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

>> 100 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Moers

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.4549° N, 6.6487° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Moers) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
30.05.2003 22:50 Uhr MESZ
Ende
30.05.2003 23:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
1 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_002400
Ereignis-ID
2.400
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Moers
Landkreis am Maximum
Kreis Wesel
Bundesland am Maximum
Nordrhein-Westfalen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
05170024
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
200
Rasterzeile (y)
609
Ostwert (projiziert)
-242.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.149.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
100,8 km²
Rasterzellen
110
Rasterzellen in Deutschland
110
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
64,5 mm
Mittlerer Niederschlag
36,25 mm
Extremität (Eta)
12,64
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
weit über 100 Jahre (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre)
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 63 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
weit über 100 Jahre (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre)
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
10
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
5
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
10
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
6
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
keine vorherrschende Anströmrichtung, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (XXAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
6
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (XXAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
6
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
10,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
6,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
9,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
12,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
24,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
14 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
21,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
28,7 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
159.168
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
1.579,2 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
175.388
Bevölkerungsdichte (Zone)
1.740,2 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
4.370
Siedlungsgrad der Zone
14,5 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
29 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
100 %
Versiegelungsgrad der Zone
23 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
50,8 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht durchgängig städtische Prägung (112)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht durchgängig städtische Prägung (112)
Höhe der Maximumszelle
28,1 m
Tiefster Punkt der Zone
9 m
Mittlere Höhe der Zone
26 m
Höchster Punkt der Zone
98 m
Geländeposition der Maximumszelle
-0,2 m
Geländeposition (Minimum)
-10,8 m
Geländeposition (Mittel)
-0,2 m
Geländeposition (Maximum)
73,3 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.