Ereignis W3_Eta_003150 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Much am 6. Mai 2004

Zwischen dem 6. Mai 2004 um 23:50 Uhr und dem 7. Mai 2004 um 23:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Much dokumentiert. Innerhalb von 24 Stunden fielen maximal 63,8 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 54,5 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 2 (Starkregen) und umfasste rund 82,8 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 7 Jahren.

Kreis Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen · Beginn 6. Mai 2004 um 23:50 Uhr (MESZ) · Ende 7. Mai 2004 um 23:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

63,8 mm

Niederschlag maximal

Mittel 54,5 mm

24 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 2

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 1

82,8 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

7 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Much

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (50.9027° N, 7.3524° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Much) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
06.05.2004 23:50 Uhr MESZ
Ende
07.05.2004 23:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
24 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_003150
Ereignis-ID
3.150
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Much
Landkreis am Maximum
Kreis Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland am Maximum
Nordrhein-Westfalen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
05382036
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
248
Rasterzeile (y)
542
Ostwert (projiziert)
-194.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.216.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
82,8 km²
Rasterzellen
91
Rasterzellen in Deutschland
91
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
63,8 mm
Mittlerer Niederschlag
54,5 mm
Extremität (Eta)
5,16
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 7 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 3 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 29 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 9 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
2
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
1
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
4
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (XXZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
36
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (XXZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
36
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
13,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
9,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
11,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
13,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
21,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
16,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
19,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
22,7 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
21.782
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
263,2 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
23.778
Bevölkerungsdichte (Zone)
287,3 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
212
Siedlungsgrad der Zone
2,7 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
1,7 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
77,6 %
Versiegelungsgrad der Zone
3,3 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
2,1 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
93 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Wiesen und Weiden (231)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Höhe der Maximumszelle
250,5 m
Tiefster Punkt der Zone
97 m
Mittlere Höhe der Zone
228,9 m
Höchster Punkt der Zone
387 m
Geländeposition der Maximumszelle
24 m
Geländeposition (Minimum)
-65,6 m
Geländeposition (Mittel)
1 m
Geländeposition (Maximum)
75,1 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.