Ereignis W3_Eta_019652 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Neiße-Malxetal am 10. Juni 2018

Zwischen dem 10. Juni 2018 um 13:50 Uhr und dem 10. Juni 2018 um 15:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Neiße-Malxetal dokumentiert. Innerhalb von 2 Stunden fielen maximal 61,7 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 38,33 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 7 (außergewöhnlicher Starkregen) und umfasste rund 26,6 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei über 100 Jahren.

Landkreis Spree-Neiße, Brandenburg · Beginn 10. Juni 2018 um 13:50 Uhr (MESZ) · Ende 10. Juni 2018 um 15:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

61,7 mm

Niederschlag maximal

Mittel 38,33 mm

2 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 7

außergewöhnlicher Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 3

26,6 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

> 100 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Neiße-Malxetal/Dolina Nysa-Małksa

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.6611° N, 14.5671° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Neiße-Malxetal/Dolina Nysa-Małksa) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
10.06.2018 13:50 Uhr MESZ
Ende
10.06.2018 15:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
2 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_019652
Ereignis-ID
19.652
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Neiße-Malxetal
Landkreis am Maximum
Landkreis Spree-Neiße
Bundesland am Maximum
Brandenburg
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
12071294
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
772
Rasterzeile (y)
639
Ostwert (projiziert)
329.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.119.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
26,6 km²
Rasterzellen
29
Rasterzellen in Deutschland
29
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
61,7 mm
Mittlerer Niederschlag
38,33 mm
Extremität (Eta)
5,04
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 12 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 45 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
7
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
3
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
8
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
5
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
29
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
29
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
24,4 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
13,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
23,4 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
40,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
32,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
18 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
30,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
49,2 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
1.332
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
50 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
1.282
Bevölkerungsdichte (Zone)
48,1 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
2 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0,7 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
63,9 %
Versiegelungsgrad der Zone
2 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
95 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nadelwälder (312)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nadelwälder (312)
Höhe der Maximumszelle
112,6 m
Tiefster Punkt der Zone
83 m
Mittlere Höhe der Zone
104,5 m
Höchster Punkt der Zone
153 m
Geländeposition der Maximumszelle
5,4 m
Geländeposition (Minimum)
-9,8 m
Geländeposition (Mittel)
0,1 m
Geländeposition (Maximum)
21,3 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.