Ereignis W3_Eta_014918 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Neunkirchen am 2. November 2014

Zwischen dem 2. November 2014 um 23:50 Uhr und dem 4. November 2014 um 23:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Neunkirchen dokumentiert. Innerhalb von 48 Stunden fielen maximal 85,1 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 66,99 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 3 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 391,3 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 11 Jahren.

Landkreis Neunkirchen, Saarland · Beginn 2. November 2014 um 23:50 Uhr (MEZ) · Ende 4. November 2014 um 23:50 Uhr (MEZ) · Datenstand 02.09.2026

85,1 mm

Niederschlag maximal

Mittel 66,99 mm

48 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 3

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

391,3 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

11 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Neunkirchen

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (49.3264° N, 7.1252° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Neunkirchen) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
02.11.2014 23:50 Uhr MEZ
Ende
04.11.2014 23:50 Uhr MEZ
Dauerstufe
48 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_014918
Ereignis-ID
14.918
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Neunkirchen
Landkreis am Maximum
Landkreis Neunkirchen
Bundesland am Maximum
Saarland
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
10043114
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
222
Rasterzeile (y)
358
Ostwert (projiziert)
-220.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.400.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
391,3 km²
Rasterzellen
439
Rasterzellen in Deutschland
439
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
85,1 mm
Mittlerer Niederschlag
66,99 mm
Extremität (Eta)
8,26
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 11 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 4 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 14 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 5 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
3
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
3
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
9
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
29
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
6,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
4 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
7,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
16,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
11,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
15,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
18,8 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
239.070
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
611 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
229.419
Bevölkerungsdichte (Zone)
586,3 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
343
Siedlungsgrad der Zone
7,1 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
3,6 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
99,4 %
Versiegelungsgrad der Zone
9,1 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
6,8 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Laubwälder (311)
Landnutzung an der Maximumszelle
Laubwälder (311)
Höhe der Maximumszelle
307,1 m
Tiefster Punkt der Zone
199 m
Mittlere Höhe der Zone
319,4 m
Höchster Punkt der Zone
512 m
Geländeposition der Maximumszelle
-8,3 m
Geländeposition (Minimum)
-82,6 m
Geländeposition (Mittel)
1,1 m
Geländeposition (Maximum)
112,7 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.