Ereignis W3_Eta_007002 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Gemeindefreies Gebiet Solling (L am 21. Juni 2007

Zwischen dem 21. Juni 2007 um 06:50 Uhr und dem 21. Juni 2007 um 09:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Gemeindefreies Gebiet Solling (L dokumentiert. Innerhalb von 3 Stunden fielen maximal 38,5 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 31,39 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 3 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 36,7 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 11 Jahren.

Landkreis Northeim, Niedersachsen · Beginn 21. Juni 2007 um 06:50 Uhr (MESZ) · Ende 21. Juni 2007 um 09:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

38,5 mm

Niederschlag maximal

Mittel 31,39 mm

3 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 3

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

36,7 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

11 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk.

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.6782° N, 9.5427° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
21.06.2007 06:50 Uhr MESZ
Ende
21.06.2007 09:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
3 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_007002
Ereignis-ID
7.002
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeindefreies Gebiet Solling (L
Landkreis am Maximum
Landkreis Northeim
Bundesland am Maximum
Niedersachsen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
03155501
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
410
Rasterzeile (y)
628
Ostwert (projiziert)
-32.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.130.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
36,7 km²
Rasterzellen
40
Rasterzellen in Deutschland
40
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
38,5 mm
Mittlerer Niederschlag
31,39 mm
Extremität (Eta)
3,81
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 11 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 4 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 43 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 12 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
3
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
5
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
3
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SWZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
39
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SWZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
39
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
15,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
12,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
15,4 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
19,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
32,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
26,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
31,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
38,5 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
1.481
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
40,3 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
1.368
Bevölkerungsdichte (Zone)
37,2 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
0,8 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
52 %
Versiegelungsgrad der Zone
0,7 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
67 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Laubwälder (311)
Landnutzung an der Maximumszelle
Laubwälder (311)
Höhe der Maximumszelle
289,9 m
Tiefster Punkt der Zone
152 m
Mittlere Höhe der Zone
339,5 m
Höchster Punkt der Zone
502 m
Geländeposition der Maximumszelle
35,6 m
Geländeposition (Minimum)
-97,1 m
Geländeposition (Mittel)
2,1 m
Geländeposition (Maximum)
104,6 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.