Ereignis W3_Eta_014202 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Nottertal-Heilinger Höhen am 29. Juli 2014

Zwischen dem 29. Juli 2014 um 00:50 Uhr und dem 29. Juli 2014 um 02:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Nottertal-Heilinger Höhen dokumentiert. Innerhalb von 2 Stunden fielen maximal 67,2 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 37,16 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 8 (extremer Starkregen) und umfasste rund 217 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei über 100 Jahren.

Landkreis Unstrut-Hainich-Kreis, Thüringen · Beginn 29. Juli 2014 um 00:50 Uhr (MESZ) · Ende 29. Juli 2014 um 02:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

67,2 mm

Niederschlag maximal

Mittel 37,16 mm

2 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 8

extremer Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 3

217 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

> 100 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Nottertal-Heilinger Höhen

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.1616° N, 10.6705° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Nottertal-Heilinger Höhen) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
29.07.2014 00:50 Uhr MESZ
Ende
29.07.2014 02:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
2 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_014202
Ereignis-ID
14.202
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Nottertal-Heilinger Höhen
Landkreis am Maximum
Landkreis Unstrut-Hainich-Kreis
Bundesland am Maximum
Thüringen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
16064077
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
492
Rasterzeile (y)
568
Ostwert (projiziert)
49.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.190.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
217 km²
Rasterzellen
238
Rasterzellen in Deutschland
238
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
67,2 mm
Mittlerer Niederschlag
37,16 mm
Extremität (Eta)
13,16
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 14 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 33 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
8
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
3
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
8
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
5
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südost, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SOZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
28
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (XXZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
36
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
9,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
6,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
10,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
19,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
28,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
22,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
31 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
43,2 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
31.036
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
143 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
30.623
Bevölkerungsdichte (Zone)
141,1 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
2,5 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
100 %
Versiegelungsgrad der Zone
4,1 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Höhe der Maximumszelle
263,4 m
Tiefster Punkt der Zone
156 m
Mittlere Höhe der Zone
217 m
Höchster Punkt der Zone
397 m
Geländeposition der Maximumszelle
20,7 m
Geländeposition (Minimum)
-52,1 m
Geländeposition (Mittel)
-1,8 m
Geländeposition (Maximum)
52,9 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.