Ereignis W3_Eta_012095 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Oberwiesenthal am 28. November 2012

Zwischen dem 28. November 2012 um 23:50 Uhr und dem 29. November 2012 um 17:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Oberwiesenthal dokumentiert. Innerhalb von 18 Stunden fielen maximal 56,1 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 48,2 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 2 (Starkregen) und umfasste rund 179,9 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 3 Jahren.

Landkreis Erzgebirgskreis, Sachsen · Beginn 28. November 2012 um 23:50 Uhr (MEZ) · Ende 29. November 2012 um 17:50 Uhr (MEZ) · Datenstand 02.09.2026

56,1 mm

Niederschlag maximal

Mittel 48,2 mm

18 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 2

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 1

179,9 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

3 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Oberwiesenthal

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (50.4482° N, 12.9512° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Oberwiesenthal) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 43,2 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
28.11.2012 23:50 Uhr MEZ
Ende
29.11.2012 17:50 Uhr MEZ
Dauerstufe
18 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_012095
Ereignis-ID
12.095
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Oberwiesenthal
Landkreis am Maximum
Landkreis Erzgebirgskreis
Bundesland am Maximum
Sachsen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
14521440
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
663
Rasterzeile (y)
490
Ostwert (projiziert)
220.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.268.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
179,9 km²
Rasterzellen
199
Rasterzellen in Deutschland
86
Flächenanteil in Deutschland
43,2 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
56,1 mm
Mittlerer Niederschlag
48,2 mm
Extremität (Eta)
3,37
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 3 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 2 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 5 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 3 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
2
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
1
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
2
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
1
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (XXZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
26
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Nordost, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, trocken (NOZZT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
32
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
1,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
1,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
1,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
2,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
5,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
4,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
5,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
6,3 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
5.200
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
28,9 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
11.993
Bevölkerungsdichte (Zone)
66,7 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
1,3 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0,1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
81,4 %
Versiegelungsgrad der Zone
1,5 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
97 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nadelwälder (312)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nadelwälder (312)
Höhe der Maximumszelle
975,3 m
Tiefster Punkt der Zone
320 m
Mittlere Höhe der Zone
804,2 m
Höchster Punkt der Zone
1.211 m
Geländeposition der Maximumszelle
44,8 m
Geländeposition (Minimum)
-132,6 m
Geländeposition (Mittel)
1,3 m
Geländeposition (Maximum)
192,6 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.