Ereignis W3_Eta_000780 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in ohne Gemeindezuordnung am 12. Mai 2002

Zwischen dem 12. Mai 2002 um 20:50 Uhr und dem 13. Mai 2002 um 02:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in ohne Gemeindezuordnung dokumentiert. Innerhalb von 6 Stunden fielen maximal 73,1 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 48,22 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 5 (außergewöhnlicher Starkregen) und umfasste rund 167,2 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 36 Jahren.

· Beginn 12. Mai 2002 um 20:50 Uhr (MESZ) · Ende 13. Mai 2002 um 02:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

73,1 mm

Niederschlag maximal

Mittel 48,22 mm

6 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 5

außergewöhnlicher Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

167,2 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

36 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk.

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

Karte wird geladen …

Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (47.5579° N, 8.5852° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 26 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
12.05.2002 20:50 Uhr MESZ
Ende
13.05.2002 02:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
6 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_000780
Ereignis-ID
780
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Staat am Maximum
Schweiz
Amtlicher Gemeindeschlüssel
00000000
Maximum in Deutschland
nein
Rasterspalte (x)
329
Rasterzeile (y)
144
Ostwert (projiziert)
-113.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.614.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
167,2 km²
Rasterzellen
192
Rasterzellen in Deutschland
50
Flächenanteil in Deutschland
26 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
73,1 mm
Mittlerer Niederschlag
48,22 mm
Extremität (Eta)
9,33
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 36 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 5 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 16 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
5
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
7
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
3
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
9
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
9
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
18,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
10,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
18,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
22 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
32,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
20 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
30,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
34,8 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
9.028
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
54 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
41.468
Bevölkerungsdichte (Zone)
248,1 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
3,8 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0,1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
82,2 %
Versiegelungsgrad der Zone
3,9 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Mischwälder (313)
Höhe der Maximumszelle
631 m
Tiefster Punkt der Zone
337 m
Mittlere Höhe der Zone
439,6 m
Höchster Punkt der Zone
708 m
Geländeposition der Maximumszelle
132,2 m
Geländeposition (Minimum)
-117,5 m
Geländeposition (Mittel)
-0,2 m
Geländeposition (Maximum)
199,6 m

Weitere Ereignisse

Ereignisse in der Umgebung

Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.