Ereignis W3_Eta_002303 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in ohne Gemeindezuordnung am 2. Januar 2003

Zwischen dem 2. Januar 2003 um 12:50 Uhr und dem 3. Januar 2003 um 00:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in ohne Gemeindezuordnung dokumentiert. Innerhalb von 12 Stunden fielen maximal 50,2 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 44,06 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 1 (Starkregen) und umfasste rund 70 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 3 Jahren.

· Beginn 2. Januar 2003 um 12:50 Uhr (MEZ) · Ende 3. Januar 2003 um 00:50 Uhr (MEZ) · Datenstand 02.09.2026

50,2 mm

Niederschlag maximal

Mittel 44,06 mm

12 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 1

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 1

70 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

3 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk.

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (48.8422° N, 13.7905° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 65,8 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
02.01.2003 12:50 Uhr MEZ
Ende
03.01.2003 00:50 Uhr MEZ
Dauerstufe
12 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_002303
Ereignis-ID
2.303
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Staat am Maximum
Tschechien
Amtlicher Gemeindeschlüssel
00000000
Maximum in Deutschland
nein
Rasterspalte (x)
738
Rasterzeile (y)
305
Ostwert (projiziert)
295.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.453.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
70 km²
Rasterzellen
79
Rasterzellen in Deutschland
52
Flächenanteil in Deutschland
65,8 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
50,2 mm
Mittlerer Niederschlag
44,06 mm
Extremität (Eta)
1,44
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 3 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 2 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 4 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 2 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
1
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
1
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
2
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
1
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
29
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
29
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
46 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
41,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
54,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
64,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
49,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
45,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
58,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
69,2 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
1.039
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
14,9 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
1.030
Bevölkerungsdichte (Zone)
14,7 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
0,4 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
42,7 %
Versiegelungsgrad der Zone
0,3 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
74 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nadelwälder (312)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nadelwälder (312)
Höhe der Maximumszelle
816,6 m
Tiefster Punkt der Zone
778 m
Mittlere Höhe der Zone
920,5 m
Höchster Punkt der Zone
1.174 m
Geländeposition der Maximumszelle
-9.999 m
Geländeposition (Minimum)
-96,1 m
Geländeposition (Mittel)
-2,5 m
Geländeposition (Maximum)
153,7 m

Weitere Ereignisse

Ereignisse in der Umgebung

Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.