Ereignis W3_Eta_005851 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in ohne Gemeindezuordnung am 3. August 2006

Zwischen dem 3. August 2006 um 11:50 Uhr und dem 3. August 2006 um 13:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in ohne Gemeindezuordnung dokumentiert. Innerhalb von 2 Stunden fielen maximal 76,1 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 41,17 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 10 (extremer Starkregen) und umfasste rund 47,3 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei weit über 100 Jahren (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre).

· Beginn 3. August 2006 um 11:50 Uhr (MESZ) · Ende 3. August 2006 um 13:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

76,1 mm

Niederschlag maximal

Mittel 41,17 mm

2 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 10

extremer Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 5

47,3 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

>> 100 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk.

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (54.2027° N, 8.8065° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 50 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
03.08.2006 11:50 Uhr MESZ
Ende
03.08.2006 13:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
2 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_005851
Ereignis-ID
5.851
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Staat am Maximum
Gewässer
Amtlicher Gemeindeschlüssel
00000000
Maximum in Deutschland
nein
Rasterspalte (x)
363
Rasterzeile (y)
920
Ostwert (projiziert)
-79.962 m
Nordwert (projiziert)
-3.838.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
47,3 km²
Rasterzellen
50
Rasterzellen in Deutschland
25
Flächenanteil in Deutschland
50 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
76,1 mm
Mittlerer Niederschlag
41,17 mm
Extremität (Eta)
7,67
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
weit über 100 Jahre (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre)
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 45 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
weit über 100 Jahre (statistisch seltener als alle 1.000 Jahre)
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 84 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
10
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
5
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
9
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
6
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (XXZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
36
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (XXZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
36
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
17,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
11,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
15,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
18,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
31 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
20 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
26 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
32,4 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
590
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
12,5 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
1.200
Bevölkerungsdichte (Zone)
25,4 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
0,9 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
44,1 %
Versiegelungsgrad der Zone
0,8 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
75 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
In der Gezeitenzone liegende Flächen (423)
Landnutzung an der Maximumszelle
In der Gezeitenzone liegende Flächen (423)
Höhe der Maximumszelle
0 m
Tiefster Punkt der Zone
0 m
Mittlere Höhe der Zone
0,5 m
Höchster Punkt der Zone
3 m
Geländeposition der Maximumszelle
-0,1 m
Geländeposition (Minimum)
-2,4 m
Geländeposition (Mittel)
0 m
Geländeposition (Maximum)
6,1 m

Weitere Ereignisse

Ereignisse in der Umgebung

Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.