Ereignis W3_Eta_023076 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Rostock am 11. März 2021

Zwischen dem 11. März 2021 um 04:50 Uhr und dem 11. März 2021 um 08:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Rostock dokumentiert. Innerhalb von 4 Stunden fielen maximal 37,0 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 32,72 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 3 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 51,1 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 13 Jahren.

Kreisfreie Stadt Rostock, Mecklenburg-Vorpommern · Beginn 11. März 2021 um 04:50 Uhr (MEZ) · Ende 11. März 2021 um 08:50 Uhr (MEZ) · Datenstand 02.09.2026

37,0 mm

Niederschlag maximal

Mittel 32,72 mm

4 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 3

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

51,1 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

13 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Rostock

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (54.1431° N, 12.1315° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Rostock) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
11.03.2021 04:50 Uhr MEZ
Ende
11.03.2021 08:50 Uhr MEZ
Dauerstufe
4 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_023076
Ereignis-ID
23.076
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Rostock
Landkreis am Maximum
Kreisfreie Stadt Rostock
Bundesland am Maximum
Mecklenburg-Vorpommern
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
13003000
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
586
Rasterzeile (y)
915
Ostwert (projiziert)
143.038 m
Nordwert (projiziert)
-3.843.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
51,1 km²
Rasterzellen
54
Rasterzellen in Deutschland
54
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
37 mm
Mittlerer Niederschlag
32,72 mm
Extremität (Eta)
4,07
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 13 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 7 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 16 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 10 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
3
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
3
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
29
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
29
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
1,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
1,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
2,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
2,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
3,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
3,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
3,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
4,7 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
91.674
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
1.795,6 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
98.839
Bevölkerungsdichte (Zone)
1.936 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
10,1 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
15,1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
89,5 %
Versiegelungsgrad der Zone
28,2 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
39,7 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht durchgängig städtische Prägung (112)
Landnutzung an der Maximumszelle
Industrie- und Gewerbeflächen (121)
Höhe der Maximumszelle
3,2 m
Tiefster Punkt der Zone
1 m
Mittlere Höhe der Zone
10,4 m
Höchster Punkt der Zone
64 m
Geländeposition der Maximumszelle
-0,4 m
Geländeposition (Minimum)
-11 m
Geländeposition (Mittel)
-0,5 m
Geländeposition (Maximum)
13,6 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.